• Nachrichten
  • International

USA drohen mit Sanktionen

USA drohen mit Sanktionen

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sagte dieser Redaktion, Nord Stream 2 sei nicht im europäischen Interesse. Laut Reuters wollen die Amerikaner das Projekt trotz der Bemühungen der Bundesregierung um einen Kompromiss zu Fall bringen. Die Ferngasleitung sei schlecht für die Ukraine und schlecht für Europa, sagte Sandra Oudkirk, stellvertretende Leiterin der Energie-Abteilung im US-Außenministerium, in Berlin. Die USA behaupten, dass osteuropäische Länder dann stärker russischem Druck ausgesetzt seien.

Der deutsche Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) wirbt in Moskau um eine Entschärfung des russisch-ukrainischen Konflikts und eine gemeinsame Haltung gegenüber dem Iran. Die Gaspipeline soll auf rund 1.200 Kilometern durch die Ostsee von Russland nach Deutschland führen. Solche Sanktionen seien grundsätzlich möglich, so die Amerikanerin. Man setze aber auf diplomatische Überzeugungskraft, sagte sie. Über Sanktionen würde man im Vorhinein ohnehin nicht sprechen.

Ein weiteres Argument der Regierung von US-Präsident Donald Trump: Die USA befürchten Oudkirk zufolge, dass Russland die Pipeline nutzen wird, um in der Ostsee geheimdienstliche und militärische Informationen über Nato-Aktivitäten zu sammeln. Polen beispielsweise bezieht bereits amerikanisches LNG auf dem Seeweg.

Die USA arbeiteten eng mit jenen Europäern zusammen, die ebenfalls besorgt seien. Sie wollen das Projekt der "Nord Stream 2"-Pipeline stoppen". Dies sei schlecht für die Ukraine und schlecht für Europa, meint Oudkirk. Dieser sieht vor, dass ein Teil des für Deutschland und Westeuropa bestimmten russischen Erdgases weiterhin durch die Ukraine geleitet wird und diese dafür Garantien erhält.

Sind Online Automatenspielen in Österreich und Deutschland legal?
Zurzeit gibt es in Deutschland 12 lizensierte Online Casinos an denen die beliebten online slots gespielt werden können. Glücksspiele sind in allen Bevölkerungsschichten und bereits seit vielen Jahrhunderten nach wie vor sehr beliebt.

Verdächtige Werte in der Atmosphäre
Sie fanden verdächtige Messwerte eines Ozonkillers in der Atmosphäre, berichten sie in der Fachzeitschrift " Nature ". Obschon die Arbeiter das Management auf Risse im Gebäude aufmerksam machten, wurden sie gezwungen, weiterzuarbeiten.

Keine Anklage für Trump in Russland-Affäre
Im Nahen Osten sorgt seine Entscheidung, die US-Botschaft in Israel nach Jerusalem umzuziehen, für eine blutige Eskalation. Ein Sprecher von Muellers Ermittlerteam wollte sich auf Anfrage nicht zu Giulianis Angaben äußern.

Beim geplanten Treffen zwischen Präsident Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag in Sotschi soll eine abschließende Übereinkunft zu den Gaslieferungen erzielt werden. In den anderen betroffenen Anrainerstaaten steht die Zustimmung der Behörden noch aus.

Der neue Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Dirk Wiese, hielt sich im Reuters-Interview bedeckt. Deutschland nehme seine Verantwortung gegenüber der Ukraine "sehr ernst".

Für Russland und Deutschland wäre es ein großer Deal. Gespräche mit Russland änderten nichts daran, "dass es beim klaren Bekenntnis zu den transatlantischen Beziehungen bleibt". Dabei erhalten sie auch Unterstützung aus Europa selbst. "Dazu kann auch eine engere Zusammenarbeit auf der wirtschaftlichen Ebene gehören, wie beispielsweise zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion - und so etwa einzelnen Ländern Zentralasiens, wie Kasachstan, Armenien und Kirgistan, die Teil der EAWU sind, eine Perspektive bieten". "Man muss die Probleme im Verhältnis zu Moskau offen benennen". Zudem wolle er die "volle Souveränität" der Ukraine wiederherstellen und den Minsker Friedensprozess vorantreiben. Rund ein Drittel des EU-Gasbedarfs wird von Russland gedeckt.

Lassen Sie Ihren Kommentar




Aktuelle Nachrichten



Empfohlen

WHO: Ebola-Fall aus Millionenstadt in Demokratischer Republik Kongo gemeldet
"Der richtige Zeitpunkt": Buffon verkündet Abschied von Juventus
Preis der Gastfreundlichkeit: Ecuador legt Ausgaben für Schutz von Julian Assange offen
"Call of Duty: Black Ops 4" - Erste Infos heute Abend
EU hält an Iran-Abkommen trotz amerikanischen Widerstands fest
P&R: Eine Million Phantom-Container
Erkenntnisse über Nowitschok gehen auf BND zurück
Microsoft zeigt Xbox Adaptive Controller für barrierefreies Gaming
Stiftung gibt neun Objekte nach Alaska zurück
Flüchtlinge kosten den Bund fast 21 Milliarden Euro