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Tusk für Geschlossenheit der EU gegenüber Amerika

Tusk für Geschlossenheit der EU gegenüber Amerika

Hintergrund der deutlichen Kritik aus Brüssel ist unter anderem der Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit Iran.

EU-Ratschef Donald Tusk forderte am Mittwoch eine "geschlossene europäische Front" gegen das Vorgehen Trumps. "Mit solchen Freunden kann man sich fragen, wer Feinde braucht", sagte Tusk in Sofia. "Aber gleichzeitig müssen wir uns auf jene Szenarien vorbereiten, wo wir auf uns selbst gestellt handeln müssen", fügte Tusk hinzu. Am Donnerstag beginnt der EU-Westbalkan-Gipfel in Sofia.

US-Präsident Donald Trump hatte vorige Woche das Atomabkommen aufgekündigt und neue scharfe Sanktionen gegen den Iran angekündigt.

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Er kann zu jeder Zeit des Spiels gefährlich sein", sagte OM-Star Dimitri Payet , der sich nach einer Muskelverletzung fit meldete. Der emotionale Coach ist nach einem Ausraster im Halbfinal-Hinspiel beim FC Arsenal gesperrt und sitzt auf der Tribüne.

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Die EU-Kommission erklärte in Brüssel, sie könnte im Notfall ein Gesetz zur Abwehr US-amerikanischer Sanktionen reaktivieren. Sarif zeigte sich anschließend optimistisch: "Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg", sagte er.

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Somit muss Aue an diesem Freitag beim KSC und am kommenden Dienstag daheim in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Grund dafür ist der Verlauf des Zweitligaspiels von Erzgebirge Aue am vergangenen Sonntag bei Darmstadt 98 (0:1).

Auch Kanzlerin Angela Merkel hatte mehrfach betont, dass man sich auf die USA nicht mehr unbedingt verlassen könne.

Dabei müsse die EU auch Möglichkeiten finden, im Iran tätige europäische Unternehmen vor den Auswirkungen wiedereingeführter US-Sanktionen gegen Teheran zu schützen, sagte Tusk. Ob und wann das EU-Abwehrgesetz zum Einsatz kommen könnte, sollte auch Thema der Staats- und Regierungschefs in Sofia sein. "Sollte es notwendig sein, sind wir bereit", sagte EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos. "Mein Ziel ist einfach: Wir bleiben standhaft", sagte Tusk.

Noch bis zum 1. Juni gilt für die EU-Staaten eine befristete Ausnahme von den US-Strafzöllen. Tusk warnte: "Entweder wir sind einig - oder wir sind es nicht". Denn einige Regierungen fürchten dann einen ausgewachsenen Handelskrieg mit dem wichtigsten Handelspartner der EU. "Die EU und die USA sind Freunde und Partner, deshalb können US-Zölle nicht mit der nationalen Sicherheit begründet werden", sagte er. Es sei absurd zu denken, dass die EU eine Bedrohung für die USA darstellten. "Wir müssen diese Diskussion wieder zurück in die Wirklichkeit bringen, was heute nicht der Fall ist". Die USA müssten europäische Unternehmen dauerhaft von den angedrohten Schutzzöllen auf Stahl- und Aluminium-Importe ausnehmen. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass Vergeltungszölle auf US-Produkte wie Whiskey, Motorräder und Jeans wirklich verhängt werden können.

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