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Türkei verweist Israels Botschafter des Landes wegen Gewalt im Gazastreifen

Türkei verweist Israels Botschafter des Landes wegen Gewalt im Gazastreifen

Das Blutvergießen in Gaza schockiert weltweit. Die Armee sprach von rund 400 Palästinensern, die an gewaltsamen Protesten im Grenzgebiet beteiligt seien.

Das Weiße Haus sieht die Verantwortung für die Gewalteskalation bei der Hamas.

Auch Südafrika zog seinen Botschafter aus Israel ab, Belgien bestellte die israelische Botschafterin für Mittwoch ins Außenministerium in Brüssel ein, auch in Irland wurde der israelische Botschafter einbestellt. Unter den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats kursierte am Montag der Entwurf für eine gemeinsame Stellungnahme zu der Gewalt, in der auch eine solche Untersuchung gefordert wurde. Diesen Entwurf blockierten die USA jedoch offenbar. Der Rat wollte am Dienstag über die Lage beraten und sich dabei auch vom Nahost-Beauftragten Nikolaj Mladenow informieren lassen. Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas warf Israel ein "Massaker" vor und kündigte eine dreitägige Staatstrauer an. Diese Massenproteste sollen heute ihren Abschluss finden.

Die Proteste im Gazastreifen richteten sich gegen die Eröffnung der US-Botschaft am Montag in Jerusalem sowie eine mehr als zehnjährige Blockade des Küstenstreifens durch Israel und Ägypten.

Nach palästinensischen Angaben wurden 52 Palästinenser von israelischen Soldaten getötet und mindestens 2400 weitere verletzt.

Es war der Tag mit den meisten Todesopfern seit dem Gaza-Krieg 2014. US-Präsident Donald Trump hatte vor rund sechs Monaten in einem international scharf kritisierten Schritt Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt.

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Zudem beorderte die Türkei ihre Botschafter in Israel und den USA zurück, wie Vize-Regierungschef Bekir Bozdağ in Ankara sagte. Nach Einschätzung der USA hat sich Israel bei der Gewalt in Gaza "zurückgehalten". Die Arabische Liga forderte den Internationalen Strafgerichtshof zu Ermittlungen zu den "Verbrechen der israelischen Besatzer" auf.

International wird indes der Ruf nach einer internationalen Untersuchung der tödlichen Schüsse an der Grenze lauter. Mit der Fokussierung auf den Iran hat das Schicksal der Palästinenser vor allem in den Golfstaaten an Aufmerksamkeit eingebüßt.

Doch die Fronten haben sich durch die Botschaftsverlegung und die blutigen Ereignisse vom Montag nochmals verhärtet. Die Türkei verwies den israelischen Botschafter vorübergehend des Landes, wie das Außenministerium mitteilte.

Die israelische Armee, die mit tausenden Soldaten am Grenzzaun zum Gazastreifen und im Westjordanland im Einsatz war, rechnete am Dienstag mit neuer Gewalt und warnte die Demonstranten: "Jede terroristische Aktivität wird eine entschlossene Reaktion hervorrufen". Der radikalislamischen Hamas warf Israel vor, unter dem Deckmantel von Protesten Angriffe auf Sicherheitskräfte zu verüben. "Israel hat das Recht, sich zu verteidigen", sagte Shah und machte die Hamas für die "schreckliche Situation" verantwortlich.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte das Vorgehen Israels im Gazastreifen zuvor als "Genozid" bezeichnet.

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