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Preis der Gastfreundlichkeit: Ecuador legt Ausgaben für Schutz von Julian Assange offen

Preis der Gastfreundlichkeit: Ecuador legt Ausgaben für Schutz von Julian Assange offen

Die Geheimdienst-Operation läuft demnach seit mehr als fünf Jahren und kostet pro Monat durchschnittlich 66.000 Dollar. Die Geheimdienstmission diente ursprünglich dem Schutz des Australiers vor den britischen Behörden, so die britische Zeitung am Mittwoch. Denn sollte Assange jemals die Botschaft verlassen, könnte Großbritannien ihn wegen der Verletzung der Kautionsbedingungen in Haft nehmen. Dafür sei für umgerechnet 3.200 Euro im Monat eine Wohnung nahe der Botschaft angemietet worden. Unter seinem seit 2017 amtierenden Nachfolger Lenin Moreno, der Assange als ein "geerbtes Problem" betrachtet, sei das Programm zurückgefahren worden. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung, die die Unterlagen gemeinsam mit dem britischen Guardian und dem ecuadorianischen Focus habe einsehen können. Für den 46-Jährigen sind die Vorwürfe politisch motiviert. Wikileaks wies diese Anschuldigungen zurück. Im März kappte die Botschaft daher seinen Internetzugang. Allerdings besteht nach wie vor ein britischer Haftbefehl, weil Assange 2010 gegen Bewährungsauflagen verstoßen haben soll.

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Assange hatte sich 2012 in die Botschaft Ecuadors in London geflüchtet, um sich vor einer seiner Meinung nach drohenden Auslieferung die USA zu schützen. Die von ihm mitgegründete Enthüllungsplattform WikiLeaks hatte 2010 unter anderem geheime Dokumente des US-Militärs veröffentlicht.

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