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P&R: Eine Million Phantom-Container

P&R: Eine Million Phantom-Container

Die Staatsanwaltschaft München I hat deshalb jetzt Ermittlungen unter anderem wegen Betrugsverdachts gegen frühere und heutige Geschäftsführer aufgenommen, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Nach den Insolvenzanträgen der verschiedenen P&R-GmbHs seit März 2018 stellt dies nun die nächste Hiobs-Botschaft für die P&R-Anleger dar. P&R hatte versprochen, die Container am Ende der Vertragslaufzeit zurückzukaufen. Dieser Fehlbestand habe sich seit über 10 Jahren kontinuierlich aufgebaut. "Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wird die strafrechtliche Verantwortlichkeit hinsichtlich der Beschuldigten in Bezug auf jeden Anleger von Amts wegen geklärt werden".

Das Chaos um die Container der insolventen P&R-Gesellschaften wird immer größer. Zwei der Beschuldigten seien anwaltlich vertreten und haben ihre umfängliche Kooperationsbereitschaft versichert.

Neben dem vollständigen Verlust des noch investierten Kapitals droht den Anlegern möglicherweise aber auch noch die Rückforderung ausgezahlter Mieten der letzten vier Jahre, schlimmstenfalls sogar der in diesem Zeitraum gezahlten Rückkaufspreise. Laut aktueller Mitteilung des Insolvenzverwalters seien allerdings nur 600.000 (!) Container im aktuellen Bestand.

"SZ" entschuldigt sich nach Antisemitismus-Vorwurf für Karikatur
Obwohl vom Karikaturisten so nicht intendiert, könne "man die Zeichnung auch anders verstehen und als antisemitisch auffassen. Nun meldet sich der Antisemitismusbeauftragte zu Wort: ihn erinnere die Karikatur an "nationalsozialistische Propaganda" .

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble rügt Alice Weidel für "Kopftuchmädchen" und "Messermänner"
Erneut unterstreicht die CDU-Chefin, dass die Bundeswehr besser ausgestattet werden müsse, um ihre Bündnisaufgaben zu erfüllen. Der Ordungsruf von Schäuble, der bezog sich jedoch nur auf die Stelle zu den "Kopftuchmädchen" und den "Taugenichtsen".

Verdächtige Werte in der Atmosphäre
Sie fanden verdächtige Messwerte eines Ozonkillers in der Atmosphäre, berichten sie in der Fachzeitschrift " Nature ". Obschon die Arbeiter das Management auf Risse im Gebäude aufmerksam machten, wurden sie gezwungen, weiterzuarbeiten.

P&R-Anleger, die ihr Geld retten wollen, werden neben der Anmeldung der Forderungen zur Insolvenztabelle Schadensersatzansprüche durchsetzen müssen. Viele Anlagevermittler haben die P&R als "sichere Anlage" empfohlen, ohne die Anleger über die Risiken und Mängel der Anlage aufzuklären. Damals hieß es, die Mieteinnahmen aus der Containerflotte, die P&R an Reeder und Leasinggesellschaften vercharterte, hätten nicht mehr gereicht, um die Verpflichtungen gegenüber den Anlegern zu decken, die rund 3,5 Milliarden Euro in die Container investiert hatten. Haben Vermittler die P&R-Anleger nicht vor den Risiken gewarnt, dürften sie sich schadensersatzpflichtig gemacht haben.

Ist das Geld der Anleger verloren?

. Rechtsanwalt Johannes Goetz steht für eine erste Einschätzung zur Verfügung.

Ihre Forderungen können die Anleger derweil erst nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens anmelden, die für Juli erwartet wird.

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