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96-Chef Kind: Vereine sollen selbst über 50+1 entscheiden

96-Chef Kind: Vereine sollen selbst über 50+1 entscheiden

Trotz der ausgebliebenen Entlastung bei der Mitgliederversammlung hat Hannover-96-Präsident Martin Kind zu keiner Zeit an persönliche Konsequenzen gedacht. Es sei "deutlich zu begrüßen, dass dieser Antrag abgelehnt wurde, weil das tatsächlich zu einer dramatischen Veränderung der Strukturen geführt hätte", sagte der 96-Boss, der auch Geschäftsführer der ausgegliederten Profiabteilung ist. "Maximal optisch interessant, aber inhaltlich letztendlich ohne Bedeutung", sagte er nach der sehr turbulenten Mitgliederversammlung. "Das ist erst einmal unbedeutend".

576 Mitglieder stimmten für den Antrag, 544 dagegen.

Kind und seine Vorstandskollegen waren ebenso wie der Aufsichtsrat um Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder nicht entlastet worden. Darunter einer auf Satzungsänderung: Demnach soll künftig die Mitgliederversammlung als oberstes beschließendes Organ fungieren und der Vorstand an die Entscheidungen gebunden sein. Das hätte auch für die in Hannover brisante Thematik 50+1 gegolten, die nun weiter heiß diskutiert werden wird. Der Antrag ruht derzeit.

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Viele 96-Fans lehnen Kinds Pläne zur Übernahme der Mehrheit an der Profi-Abteilung ab. Seit Monaten liefern sich Kind und seine Gegner einen erbitterten Kampf, der auch zu einem Stimmungsboykott bei den Heimspielen des Erstligisten geführt hat.

Vorstandsmitglied Uwe Krause kritisierte während der Veranstaltung die Ultras scharf als "konzeptlosen, ideenlosen Widerstand".

Zu einer Befriedung der angespannten Stimmung im Verein trug die Versammlung damit insgesamt nicht bei.

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