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Morgan Tsvangirai verliert den Kampf gegen den Krebs

Morgan Tsvangirai verliert den Kampf gegen den Krebs

Tsvangirai wurde 65 Jahre alt.

Tsvangirai war jahrzehntelang politischer Rivale von Ex-Präsident Robert Mugabe. Immer wieder wurde der Oppositionsführer verhaftet und dabei auch misshandelt. Nach einer Freilassung im Jahr 2007 war sein Gesicht geschwollen. Schließlich wurde Tsvangirai Ministerpräsident in einer Einheitsregierung mit Mugabe. 2009 wurde er im Zuge einer Machtteilung zwischen seiner MDC und Mugabes ZANU-PF-Partei Regierungschef.

Bei Tsvangirai war Darmkrebs diagnostiziert worden. Dort starb er nun auch in einem Spital in Johannesburg. Trotz seines gesundheitlichen Zustandes wollte er noch 2018 zur Präsidentenwahl in Simbabwe antreten. Aber vergangene Woche übergab er den Parteivorsitz einem seiner drei Vizepräsidenten, Nelson Chamisa. Auch Obert Gutu, ein Sprecher der MDC, bestätigte Tsvangirais Tod. Tsvangirai war mehrfach bei Präsidentschaftswahlen gegen Simbabwes langjährigen Machthaber Robert Mugabe angetreten, konnte das Amt aber nie übernehmen.

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Der Name des in der Kleinstadt Buhera geborenen Maurersohns stand lange für "Chinja" - den Wandel.

Tsvangirai musste in seiner politischen Karriere gegen viele Widerstände kämpfen und war auch körperlichen Angriffen ausgesetzt. So sei es ihm gelungen, in Simbabwe die erste Bürgerrechtsbewegung zu gründen.

Trotzdem verkörperte der siebenfache Vater danach lange Zeit vor allem die Hoffnungen der gebildeten Mittelschicht des Landes, die meist städtisch, weltoffen und angesichts der Wirtschaftsmisere im Lande oft arbeitslos ist.

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