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US-Steuerreform bringt Deutscher Bank rote Zahlen

US-Steuerreform bringt Deutscher Bank rote Zahlen

Die Deutsche Bank rechnet wegen der US-Steuerreform mit Belastungen in Milliardenhöhe. Im vierten Quartal 2017 werde das Konzernergebnis durch die Gesetzesänderung um 1,5 Milliarden Euro gedrückt, teilte die Bank am Freitag in Frankfurt mit. Die Deutsche Bank hatte während der globalen Finanzkrise ab 2007 Milliardenverluste geschrieben. Mit dem Problem steht die Deutsche Bank nicht alleine da: In den vergangenen Wochen hatten bereits mehrere Großbanken Belastungen gemeldet. Die Aktie brach am Nachmittag um gut 4,5 Prozent ein. Auch der Gesundheitskonzern Fresenius, mit seiner Dialysetochter FMC stark in den USA engagiert, kalkuliert mit Buchgewinnen wegen der Steuerreform.

Zurück zum Steuerproblem: Die Folgen von Trumps Reformwerk muss Deutschlands größtes Geldhaus nicht als einziges in der Branche ausbaden. So erwartet das größte deutsche Geldhaus wegen schwächerer Erträge auch einen Vorsteuerverlust im vierten Quartal. So seien die Schwankungen an den Kapitalmärkten zuletzt gering gewesen, was den wichtigen Handel mit festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen, Aktien, Währungen sowie das Finanzierungsgeschäft schwer belaste. Ob es trotz des erwarteten Jahresverlusts bei den Ausschüttungsplänen bleibt, hat die Bank nach Informationen aus Finanzkreisen noch nicht entschieden. Hier machen sich ein schwaches Ertragsumfeld, höhere bereinigte Kosten sowie ein Verlust aus dem Verkauf des Privat- und Firmenkundengeschäfts in Polen bemerkbar.

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Er habe mit seinem südkoreanischen Kollegen Moon Jae In gesprochen, und dieser habe ihm für seine harte Haltung gedankt. Der isolierte Norden kündigte derweil an, "wahrscheinlich" an den Olympischen Winterspielen in Südkorea teilzunehmen.

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Ihre vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr teilt die Bank am 2. Februar mit. Die Kapitaldecke, die die Bank gegen Krisen schützen soll, wird ein bisschen dünner. Außerdem dürfte die Neubewertung der latenten Steueransprüche in den USA die harte Kernkapitalquote (CET 1) des Frankfurter Instituts um rund 0,1 Prozentpunkte reduzieren.

Dass die Deutsche Bank neue Sorgen um ihren Zustand von vornerein ausräumen will, zeigt aber ein Passus in ihrer Meldung. Aber auf den bunten Strauß an schlechten Nachrichten, die Vorstandschef John Cryan am Freitag präsentierte, waren sie dann doch nicht vorbereitet. Die Bank könne aber Zahlungen auf bestimmte Nachranganleihen weiter bedienen, versichert das Unternehmen. Diese Aufwendungen werden das Ergebnis für das vierte Quartal nach Angaben der Bank mit 500 Millionen Euro belasten. Damit sind Forderungen von Gläubigern gemeint, die im Falle einer Insolvenz erst spät ausbezahlt werden. So weit - so die Botschaft der Deutschen Bank - ist es nun lange nicht.

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