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Rückruf-Aktion für französische Babymilch wegen Salmonellen

Rückruf-Aktion für französische Babymilch wegen Salmonellen

Von dem Skandal um mit Salmonellen verunreinigte Babymilch aus Frankreich sind nach Angaben des Molkereikonzerns Lactalis mittlerweile 83 Länder betroffen.

Der Chef der Firma, Emmanuel Besnier, wies gegenüber der französischen Zeitung "Journal du Dimanche" Vorwürfe zurück, dass man den Salmonellen-Vorfall in einem Werk der Firma habe vertuschen wollen. Er versprach betroffenen Familien eine Entschädigung. Die Folgen für die Konsumenten, darunter Babys unter sechs Monaten, seien für ihn Anlass zu "sehr großer Sorge".

Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hatte am Freitag bekanntgegeben, dass Lactalis den Rückruf ausweite und alle Produkte aus dem Werk in Craon in Westfrankreich zurücknehmen werde - unabhängig vom Herstellungsdatum.

Mit dieser "radikalen Entscheidung" sollen Verzögerungen und Schwierigkeiten beim Aussortieren vermieden werden, hatte Le Maire gesagt.

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Konzernchef Besnier hatte sich bislang noch nicht öffentlich zu dem Skandal geäußert.

Lactalis, mit 17 Milliarden Euro einer der weltweit größten Produzenten von Milchprodukten, hatte die Produktion in betroffenen Fabrik nach dem Bekanntwerden des Vorfalls eingestellt. Nachdem mehr als 30 Babys erkrankt waren, hatte Lactalis deshalb im Dezember in drei Schritten die gesamte Produktion seit Februar 2017 zurückgerufen. Aktuell gibt es einen Fall in Spanien, ein weiterer in Griechenland muss noch geprüft werden.

Salmonellen rufen eine infektiöse Gastroenteritis hervor, die mit Durchfällen, Erbrechen und Magenkrämpfen verbunden sind.

Hierzulande vertreibt "Lactalis" die Käsemarken Galbani, Président und Salakis.

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