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Neues Verschlüsselungsprotokoll soll WLANs sicherer machen

Neues Verschlüsselungsprotokoll soll WLANs sicherer machen

Doch auch die Wi-Fi Alliance, die für Spezifikationen und Sicherheit von WLAN-Netzen verantwortlich ist, hat sich ihre Gedanken gemacht und am Dienstag das neue Verschlüsselungsverfahren WPA3 offiziell vorgestellt.

WPA3 soll einerseits eine solche Verschlüsselung einführen, aber auch gegen Wörterbuchangriffe schützen - eine Methode, bei der versucht wird, ein unbekanntes Passwort anhand einer Wörterbuchliste zu ermitteln. Selbst wenn Hacker in öffentlichen Hotspots die Daten von anderen Nutzern abfangen, sollen diese mit dem neuen Protokoll noch verschlüsselt sein, wodurch sie für den Angreifer unbrauchbar wären. Zweitens soll der Prozess der Konfiguration der Sicherheit für Geräte vereinfacht werden, die über keinen Bildschirm verfügen.

In dem neuen Standard wurden vier neue Funktionen definiert. Das Firmenkonsortium Wi-Fi Alliance, das Geräte mit Funkschnittstellen zertifiziert, legte im Rahmen der Technik-Messe CES 2018 (9. bis 12. Februar) in Las Vegas den neuen Standard WPA3 mit frischen Sicherheitsfunktionen vor.

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Ein weiteres Feature soll die Privatsphäre der Nutzer in offenen Netzwerken durch eine individualisierte Datenverschlüsselung stärken. Außerdem soll WPA3 ermöglichen, Wi-Fi-Netzwerke auch in Bereichen zu betreiben, in denen erhöhte Sicherheitsanforderungen bestehen - etwa bei Regierungseinrichtungen, beim Militär oder in sensiblen Bereichen von Unternehmen. Die Einführung des neuen Protokolls soll im Laufe des Jahres erfolgen.

Angesichts der im vergangenen Jahr bekanntgewordenen Sicherheitsprobleme mit der bisherigen WPA2-Verschlüsselung, die eine Aktualisierung der Firmware von WLAN-Routern und -Geräten erforderlich machte, soll noch in diesem Jahr ein verbessertes Verschlüsselungsprotokoll eingeführt werden.

Im vergangenen Herbst hatte eine vom belgischen Sicherheitsforscher Mathy Vanhoef entdeckte Sicherheitslücke im Vorgängerprotokoll WPA2 das Thema der Sicherheit in WLANs in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Bei dem "Krack"-Angriff war es möglich, die WLAN-Verschlüsselung auszuhebeln und damit den Datenverkehr in einem WLAN zu belauschen und zu manipulieren".

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