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Neue Proteste in Tunesien - Starke Polizeipräsenz

Neue Proteste in Tunesien - Starke Polizeipräsenz

Auch für Sonntag hat die Opposition zu Protesten aufgerufen. Am Sonntag jährte sich der Sturz des autoritären Präsidenten Zine El-Abidine Ben Ali zum siebten Mal. Der Umsturz war der Beginn des so genannten Arabischen Frühlings, in dessen Verlauf auch in anderen in Ländern die Machthaber hinweggefegt worden waren.

Die jüngsten Proteste gegen Preiserhöhungen, den Sparplan der Regierung für 2018 sowie gegen die Korruption hatten am 7. Januar unter dem Motto "Fech Nestannew" (Was erwarten wir?) begonnen, vielfach schlugen sie in Gewalt um. Nach Angaben des Innenministeriums wurden mehr als 800 Menschen festgenommen. "Wir haben Freiheit bekommen, das stimmt, aber wir sind noch ausgehungerter als vorher". Zuvor hatte die Regierung Millionenhilfe für Bedürftige zugesagt.

Insgesamt sollten die Hilfsprogramme um umgerechnet rund 60 Millionen Euro aufgestockt werden, teilte das Sozialministerium mit. Auch Wohnkredite sollen leichter vergeben werden. "Wir müssen mit den Reformen weiter voranschreiten", sagte Essebsi im Stadtteil Ettadhamen, in dem es in der vergangenen Woche grosse Proteste gegeben hatte. Die Arbeitslosigkeit sei hoch und wirke sich auf das soziale und politische Klima aus und störe Investitionen. Mit dem Finanzgesetz hatte sich die Mehrwertsteuer um ein Prozent erhöht.

Erneut Proteste in Tunesien gegen Sparmaßnahmen der Regierung
Am Sonntag protestierten Hunderte gegen die Sparmaßnahmen der Regierung in Tunesien

Tunesien galt lange als Musterbeispiel des demokratischen Wandels. Fast jeder dritte Hochschulabgänger findet keinen passenden Job, die Staatsverschuldung liegt bei rund 70 Prozent des Bruttoinlandprodukts.

Tunesien ist auf internationale Finanzhilfen und Kredite angewiesen.

SPD-Landesparteitag lehnt Große Koalition ab
Auch SPD-Parteichef sagte, er sei selbst skeptisch gewesen und habe Zweifel an einer Neuauflage der grossen Koalition angemeldet. Sollte Sachsen-Anhalt ein Gradmesser für den Bundesparteitag sein, könnte es zum politischen Todesstoß für Martin Schulz werden.

Models werfen Fotografen Belästigung vor
Mehrere Models und frühere Mitarbeiter haben Belästigungsvorwürfe gegen den Star-Fotografen Mario Testino erhoben. Testinos Anwalt Andrew Brettler schrieb in einer E-Mail, es werde zunächst keinen weiteren Kommentar geben.

"Schlagerchampions - Das große Fest der Besten" am 13. Jänner in ORF 2
Das erste Album Schlagerchampions 2017 erreichte auf Anhieb Platz eins der Offiziellen Compilation-Charts. Januar 2018 in einer Mail Deinen Facebook- oder Twitter-Namen und im Betreff bitte "Schlagerchampions"!

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