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Mehr als 11.000 Metaller im Warnstreik

Mehr als 11.000 Metaller im Warnstreik

Der bundesweite Schwerpunkt der Warnstreiks lag am Freitag in Bayern, mit 25 000 Teilnehmern aus 51 Betrieben, wie die IG Metall in Frankfurt am Main mitteilte.

Die IG Metall fordert neben 6 Prozent mehr Gehalt, dass alle Beschäftigten befristet auf zwei Jahre ihre Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden verkürzen können. Schichtarbeiter, Eltern kleiner Kinder sowie pflegende Familienangehörige sollen dafür einen Teillohnausgleich erhalten.

Düsseldorf. Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie haben nach Gewerkschaftsangaben mehr als 73.000 Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen in der ersten Warnstreikwoche vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Rund 340.000 Beschäftigte hätten seit Ende der Friedenspflicht Anfang Januar "eindrucksvoll gezeigt, dass sie sich mit dem mickrigen Angebot und der starren Haltung der Arbeitgeber nicht abfinden wollen", erklärte Gewerkschaftschef Jörg Hofmann am Freitag. In der Auseinandersetzung geht es um mehr Geld, vor allem aber um eine von der IG Metall geforderte Arbeitszeitverkürzung.

Dies sagten Verhandlungsteilnehmer beider Seiten der Nachrichtenagentur Reuters.

Mit Plakaten stehen am 8. Januar 2018 in Hennigsdorf Bombardier Mitarbeiter vor dem Werktor. Mit dem Warnstreik der IG Metall unterstützten die Beschäftigten die Forderungen in den Tarifverhandlungen

Das sieht der Arbeitgeberverband Gesamtmetall in Berlin allerdings völlig anders. Und das nur, wenn es im Gegenzug eine Ausweitung der bisherigen Arbeitszeit gibt.

Mit Blick auf zunehmende Personalengpässe gehe die Gewerkschaftsforderung in die ganz falsche Richtung, so Zander. Der bayerische Bezirkschef Jürgen Wechsler sagte: "Wir haben jetzt schon mal ordentlich Druck auf die Arbeitgeber erzeugt". Im Allgäu hätten 5000 Beschäftigte die Arbeit kurzfristig ruhen lassen.

Die IG Metall in Baden-Württemberg werde die Warnstreiks bis zur dritten Verhandlung am 11. Januar in Böblingen sukzessive hochfahren - "mit der Erwartung, dass Südwestmetall dort klar signalisiert, dass die Arbeitgeber an einer Lösung zu unserer Arbeitszeitforderung interessiert sind", heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft.

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