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Justizvollzugsanstalt Plötzensee in Berlin: Erneut zwei Insassen entkommen

Die Polizei suchte auch am Dienstag noch fieberhaft nach sechs von ihnen.

Erst am vergangenen Donnerstag sind aus dem Knast vier Häftlinge ausgebrochen (hier mehr dazu lesen).

Am Montag waren zwei weitere Gefangene aus Plötzensee im Norden der Hauptstadt geflüchtet.

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Für die Berliner Justizverwaltung beginnt das neue Jahr mit ähnlich schlechten Nachrichten, mit denen das alte zu Ende gegangen war: Erneut sind Häftlinge aus dem Gefängnis Plötzensee entkommen: Am Neujahrsmorgen haben die beiden Männer "im Haftraum eines Dritten ein Gitter manipuliert und sind so in die Freiheit gelangt", sagte Sebastian Brux, Sprecher von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) am Montagabend dem Tagesspiegel.

Die zwei Gefangenen seien am Montagvormittag getürmt, wie das Lagezentrum der Polizei am Abend bestätigte. Die beiden Häftlinge saßen wegen mehrfachen Schwarzfahrens im offenen Vollzug, durften das Gefängnis also tagsüber verlassen, sie mussten nur hinter Gittern übernachten. Die Gefangenen verbüßen Haftstrafen wegen Diebstahls und entkamen aus der Zelle eines anderen Insassen. Nach fünf von ihnen wird immer noch gesucht. Die Privilegien des offenen Vollzugs hätten die beiden durch ihre Flucht verwirkt und müssten nun den Rest der Strafe im geschlossenen Vollzug verbringen, sagte der Sprecher.

Am Donnerstag hatten vier Häftlinge im Alter von 27 bis 38 Jahren mit einem Trennschleifer und einem schweren Hammer die Gefängnismauer aufgebrochen und waren entkommen. Dann krochen sie unter dem Außenzaun des Gefängnisses hindurch und verschwanden. Der 30-Jährige verbüßte eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe wegen des Erschleichens von Leistungen und Ordnungswidrigkeiten. Von einer Fahndung mit Bildern sah die Polizei auch am Sonntag noch ab, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage erklärte. "Zudem werden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, bis alles aufgeklärt ist".

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