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Gefährliches Päckchen in Berlin: Zusammenhang mit DHL-Erpressung

Gefährliches Päckchen in Berlin: Zusammenhang mit DHL-Erpressung

Um 11.37 Uhr gab der Postbote den Sprengstoff-Brief in der Commerzbank ab.

Wieder kam ein sprengstoffverdächtiges Päckchen per Post, wieder wurde es von Angestellten geöffnet, wieder ragten Drähte heraus. Der Berliner Umschlag wurde jedoch nicht vom Paketdienstleister DHL zugestellt, der mit der Potsdamer Paketbombe erpresst werden sollte.

Auch die Brandenburger Behörden gehen von einem Zusammenhang mit den in den vergangenen Monaten in Potsdam und Frankfurt (Oder) entdeckten Paketbomben aus, wie ein Sprecher des Innenministeriums am Abend sagte. An wen genau die Sendung adressiert war, ist noch unklar. Der Umschlag wurde nach Angaben der Polizei zum Sprengplatz Grunewald gebracht. Die Experten rückten mit schwerer Schutzausrüstung und Roboter an. Experten der Polizei entschärften am Freitag das Päckchen, das an eine Bankfiliale ging. Der harte Wasserstrahl des Sprengroboters hätte sonst mögliche Spuren vernichtet.

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Kriminaltechniker entfernten die sichtbare Zündvorrichtung. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler befand sich in dem Päckchen eine Art Schwarzpulver aus Feuerwerkskörpern. Das sei zwar explosionsfähig, aber nicht so gefährlich und hochexplosiv wie Plastiksprengstoff oder Dynamit, sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf am Nachmittag. Anschließend untersuchte ein Sprengstoffroboter die Versandtasche, gesteuert von Spezialisten der Polizei in Schutzanzügen. In einer Potsdamer Apotheke wurde ein Paket abgegeben, das eine Sprengvorrichtung enthielt. Als der Apotheker es öffnete, sprangen ihm Drähte entgegen.

Am 4. Dezember wurde der Umfang der Forderungen bekannt. Damit sollten von der DHL mehrere Millionen Euro erpresst werden.

November schlug der Täter in Frankfurt (Oder) zu. Auch dieses Paket war sprengfähig. Das gefährliche Päckchen in Berlin ähnelt nach dpa-Informationen den Paketbomben des DHL-Erpressers. Der Brandenburger Polizeisprecher, Torsten Herbst, betonte: "Wir sehen da Parallelitäten". Es gibt bauartbedingte Ähnlichkeiten zu den Bomben, die in den vergangenen Monaten in Potsdam und Frankfurt (Oder) gefunden worden waren, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitagabend. Bislang habe man den oder die Erpresser noch nicht fassen können.

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