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Französischer Luxusriese Kering gibt Mehrheit an Puma ab

Französischer Luxusriese Kering gibt Mehrheit an Puma ab

Der Luxusgüter-Konzern Kering ist bekannt für Marken wie "Gucci", "Yves Saint Laurent" und "Brioni" und hielt bisher 86 Prozent am fränkischen Sportartikel-Hersteller Puma. An der Börse könnte das Unternehmen damit wieder eine größere Rolle spielen. Kering selbst behält nur 16 Prozent. Wegen des geringen Streubesitzes war Puma in den Kleinwerteindex SDax abgestiegen, obwohl das Unternehmen einen Börsenwert von 5,3 Milliarden Euro hat. Der Puma-Verwaltungsrat begrüßte den Schritt: An der Strategie von Vorstandschef Björn Gulden und seinem Team, die bereits erste Ergebnisse gezeigt habe, ändere sich nichts. "Das ist das Beste, was uns hätte passieren können", hieß es in Unternehmenskreisen. Puma hatte zuletzt nach einer Schwächephase wieder zu alter Form zurückgefunden und satte Gewinnsprünge hingelegt. Nun dürften viele Kering-Aktionäre die Puma-Titel sofort verkaufen. Dank florierender Geschäfte, insbesondere im stärksten Segment Schuhe, präsentiert er sich in deutlich besserer Verfassung, nachdem er jahrelang Marktanteile an die deutlich größeren Konkurrenten Nike und Adidas abgeben musste. Inzwischen ist Puma wieder zu seinen Wurzeln als Hersteller von Sportschuhen und -bekleidung zurückgekehrt. "Die Marke erfreut sich eines starken Umsatzwachstums und macht Fortschritte bei der Rendite", erklärte Kering.

Auch strategische Investoren wie das amerikanische Mode- undSportunternehmen VF Corp. mit den Marken North Face, Timberland, Lee, Wrangler und Nautica wurden als potentielle Käufer genannt. Im vergangenen Jahr hatte Puma seine Umsatz- und Gewinnprognosen dreimal nach oben geschraubt. Der Umsatz sollte 2017 um bis zu 16 Prozent auf mehr als 4 Mrd. "Wir haben die Voraussetzungen für eine glänzende Zukunft für Puma geschaffen". "Kering würde sich dann ganz der Entwicklung der Luxury Houses widmen". Die Aktionäre von Kering müssen der Abspaltung ("Spin-off") am 26. April auf der Hauptversammlung noch zustimmen. Die Hoffnung auf ein lukratives Übernahmeangebot ist mit der Abspaltung zunächst zerstoben.

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Angesichts der aktuellen Statistik-Daten sei eine "restriktive Asyl-Politik" die notwendige Antwort, erklärte der ÖVP-Boss. Dieses soll bei der Rekonstruktion der Reiseroute sowie der Feststellung eines eventuellen Fluchtgrunds behilflich sein.

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Ferner fehlten die nötigen Transportdokumente, Ausnahmegenehmigungen sowie entsprechende Begleitfahrzeuge. Aufgrund der langen Mängelliste untersagte die Polizei den Fahrern bis auf Weiteres die Weiterfahrt.

Mats und Cathy Hummels: Das Baby ist da
Cathy Hummels hatte ihre Fans seit vergangenem Sommer in den sozialen Netzwerken an ihrer Schwangerschaft teilhaben lassen. Hummels postete ein Bild von sich und seiner Frau Cathy am Baby-Bettchen des frisch geborenen Babys auf Twitter.

Schon seit Jahren wird über einen Ausstieg der Franzosen bei der fränkischen Sportmarke und über einen Verkauf spekuliert.

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