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Bürger angesichts von Globalisierung für mehr EU-Integration

Bürger angesichts von Globalisierung für mehr EU-Integration

Sie ist für 20 Prozent die wichtigste Herausforderung der Gemeinschaft.

Brüssel/Gütersloh Die wichtigste Aufgabe der EU sei der Kampf gegen den Terror, meinen viele Europäer.

Eine Politik der Abschottung und des Nationalismus ist für die meisten Europäer keine Antwort auf die Herausforderungen unserer globalisierten Welt. Unabhängig davon, ob sie Globalisierung positiv oder negativ bewertet, spricht sich mehr als die Hälfte der EU-Bürger für mehr europäische Integration aus: 56 Prozent der Bürger sehen Globalisierung als Chance, heißt es in einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung.

"Europa im Jahr 2017 ist parteiübergreifend als Quelle von Stabilität, Wohlstand und Frieden akzeptiert". Wirtschaftliche Themen wie die Beseitigung von Ungleichheiten oder Wachstum sollten lediglich laut jeweils sechs Prozent der Europäer Vorrang haben. "Das ist ein Erfolg Europas", sagte Aart De Geus, der Chef der Stiftung.

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Freier Verkehr von Waren, Geldströmen, Menschen: Die Mehrzahl der Menschen in der EU hat mit der Globalisierung persönlich gute Erfahrungen gemacht, sieht sie allgemein aber trotzdem teils als Bedrohung. Weniger europäische Zusammenarbeit wollen demnach 41 Prozent der Befragten, die die Globalisierung als Bedrohung empfinden.

Auffallend ist: Während eine breite Mehrheit der Anhänger von Mitte-rechts bis zu Links-Parteien eine vertiefende europäische Zusammenarbeit unterstützt, bröckelt der EU-Enthusiasmus teilweise bei Anhängern des bürgerlich-konservativen Lagers (FDP Deutschland, Les Republicains Frankreich).

Für den repräsentativen europaweiten Vergleich "eupinions" wurden im Auftrag der Bertelsmann Stiftung 10.755 EU-Bürger befragt. Die meisten Befürworter einer stärkeren EU-Integration finden sich unter den SPD-Anhängern mit 66 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 65 Prozent, der CDU/CSU mit 63 Prozent und der Linken mit 62 Prozent.

Große Ausnahme: Wähler rechter und rechtsextremer Parteien. Das ist der schlechteste Wert nach der AfD, bei deren Anhängern sich eine Mehrheit gegen mehr Integration ausspricht (59 Prozent). Dabei kann die EU nach Ansicht etlicher Skeptiker eine Schutzrolle spielen: In dieser Gruppe wünscht sich eine relative Mehrheit mehr EU-Vertiefung (45 Prozent), vor allem bei Fragen der Sicherheit und der Migration. In Polen sind deutlich EU-ablehnende Sichtweisen nur bei der rechtsnationalen Partei Kukiz'15 (54 Prozent) in der Mehrheit.

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