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Anschlag auf BVB: Angeklagter gesteht Tat

Anschlag auf BVB: Angeklagter gesteht Tat

Dortmund - Im Prozess um den Splitterbombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund hat der Angeklagte die Tat gestanden, aber jede Tötungsabsicht bestritten.

Er habe einen Anschlag vortäuschen wollen und dafür die Sprengvorrichtungen "extra so konzipiert, dass keine Personenschäden zu erwarten waren", sagte der 28-Jährige am Montag. Durch die Explosion wurden ein Spieler sowie ein Motorrad-Polizist verletzt. Nach Angaben des Anwalts von W. wollte sein Mandant lediglich ein Drohszenario schaffen.

Die Bomben waren nach Ansicht eines Ermittlers des deutschen Bundeskriminalamts eine tödliche Gefahr.

Die Staatsanwaltschaft wirft W. versuchten Mord in 28 Fällen, das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und schwere Körperverletzung in zwei Fällen vor. Der Anschlag hatte sich im April kurz vor dem Champions-League-Viertelfinalspiel zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco ereignet.

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In der Anklage heißt es: "Die fernzündbaren Sprengsätze sollen jeweils mit (.) einer Wasserstoffperoxid-Brennstoff-Mischung sowie mindestens 65 in Epoxidharz eingeschlossenen Metallbolzen mit einem Durchmesser von 6 mm und einer Länge von 74 mm (.) bestückt gewesen sein". Dabei wurde unter anderem BVB-Innenverteidiger Marc Bartra schwer verletzt. Einer der Bolzen schlug in Bartras Kopfstütze ein.

Im Saal 130 des Landgerichts Dortmund sind 18 Prozesstage angesetzt, dem Angeklagten droht eine lebenslange Haftstrafe. Er soll wenige Tage vor dem Anschlag mit gut 44.000 Euro auf fallende Aktienkurse des BVB gewettet haben.

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