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Alle iPhones und Macs betroffen

Alle iPhones und Macs betroffen

Das Besondere an der Situation sei, dass diese Sicherheitslücke mindestens 15 Jahre unentdeckt blieb und alle betreffe, meint Gruss.

Die Schwachstelle "Spectre", bei dem installierte Programme ausgespäht werden können, ist laut Apple zwar "extrem schwierig" auszunutzen. Von "Spectre" seien "fast alle Systeme betroffen: Desktops, Laptops, Cloud-Server sowie Smartphones", erklärten die Forscher.

Schon in der Nacht zum Mittwoch sorgte die Meldung für Aufregung: Intel-Chips haben einen Designfehler, der es Software ermöglicht, auf Bereiche des Arbeitsspeichers zuzugreifen, die eigentlich nur für den zentralen Teil beziehungsweise den Kernel des Betriebssystems gedacht sind. Anfang Juni wurden die Prozessorhersteller informiert. Denn unterm Strich ist deren Zahl allem Anschein nach alles andere als gering: Die Sicherheitslücken können bei so ziemlich jedem aktuellen SoC ausgenutzt werden, das in Smartphones oder Tablets genutzt wird.

Dramatische Sicherheitslücke: Werden jetzt alle Rechner langsamer?

Ursprünglich hatte es in einigen Berichten geheißen, man müsse mit einem Performance-Einbruch von 30 Prozent rechnen. Intel sagt, beides habe nichts miteinander zu tun. Intel geht allerdings davon aus, dass es bisher keine Angriffe gegeben hat.

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Das Speicherinterface ist weiterhin 64 Bit breit und bindet LPDDR4X-1800 an, als Massenspeicher wird UFS 2.1 angebunden. Das ist untypisch, denn üblicherweise steigt bei einer neuen Generation die Anzahl der Rechenkerne statt zu sinken.

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Explizit schreibt das Unternehmen, dass auch das iPhone und das iPad beide Security-Flaws im Prozessor haben.

Im Gegensatz zur Aussage von Intel steht eine Stellungnahme von AMD, der zufolge das Risiko für die eigenen Chips "nahezu bei Null" liege.

Während dies ganz danach klingt, als habe Intel die Lage im Griff, so weisen Sicherheitsexperten darauf hin, dass die Spectre-Schwachstelle nach aktuellem Kenntnisstand kaum zu beseitigen sei - und kritisieren Intels Besänftigungskurs. Hardware wie Google Home, Google Wifi und Chromecast sind übrigens nicht von der Sicherheitslücke befallen. Google ist bislang offenbar noch kein erfolgreicher Versuch bekannt. Von daher ist es wichtig, auf die neuesten mit Sicherheits-Updates versorgten Betriebssysteme umzustiegen. Google betonte allerdings in einer Erklärung, seine Cloud-Dienste seien abgesichert. Apple soll nach unbestätigten Berichten mit einem früheren Update für sein Betriebssystem Mac OS das Leck bereits partiell geschlossen haben. Diese Techniken machen möglicherweise Elemente im Kernelspeicher für Benutzerprozesse verfügbar, indem sie den Vorteil einer Verzögerung in der Zeit nutzen, die die CPU benötigt, um die Gültigkeit eines Speicherzugriffsanrufs zu überprüfen.

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