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WHO will Video-Spielsucht als psychische Krankheit einstufen

WHO will Video-Spielsucht als psychische Krankheit einstufen

2015 wurde ein 17-jähriger russischer Junge notfallmäßig ins Krankenhaus eingeliefert und starb im Krankenhaus, nachdem er beim Spielen von Videospielen ins Koma gefallen war. Ja, sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Als Definition der "Gaming Disorder" nennt die ICD-11 zum Beispiel "anhaltendes oder wiederkehrendes Digital- oder Videospiel", bei dem Betroffene die Kontrolle über Häufigkeit, Dauer oder Intensität verlieren.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwaltet die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD). Ein solches Verhaltensmuster ist schwerwiegend und führt zu erheblichen Beeinträchtigungen in persönlichen, familiären, sozialen, erzieherischen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen, lautet die ICD-11. Darin werden Krankheiten und gesundheitliche Probleme nicht einfach nur aufgelistet, sondern es geht um eine Aufzählung medizinischer Diagnosen.

Die derzeit gültige ICD-10 hat die WHO 2016 herausgegeben.

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In der aktuellen Beta-Version des Klassifizierungssystems ICD-11 steht erstmals "Gaming Disorder" als eingetragenes Krankheitsbild. Interessierte können hier nachschlagen, wie das neue System ab 2018 aussehen soll.

Was ist "Gaming Disorder" oder die Spielsucht nach Videospielen?

Mit der kurzen Beschreibung "Disorders due to addictive behaviours" wird die Sucht nach Videospielen als "Gaming Disorder" bezeichnet und damit auch als offizielle Krankheit anerkannt.

Eine "Gaming Disorder" soll allerdings erst nach zwölf Monaten andauernden Symptomen ausgesprochen werden, im schweren Fällen könnte die Diagnose aber auch früher gestellt werden.

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