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Unicef: Kinder immer stärker Ziel von Angriffen

Unicef: Kinder immer stärker Ziel von Angriffen

Ein Mädchen flieht durch eine zerstörte Gasse, während irakische Spezialeinheiten ihren Vorstoß gegen die Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) fortsetzten - aufgenommen am 2.Juli 2017. Die Konfliktparteien missachteten offensichtlich das Völkerrecht, durch das die Wehrlosesten geschützt werden sollten, sagte Manuel Fontaine, Unicef-Direktor für Nothilfe-Programme. Denn laut Unicef werden gerade die Jüngsten weltweit immer häufiger Ziel von Angriffen.

New York - Es war ein Albtraumjahr für Kinder, die in Krisengebieten leben.

"Auch wenn diese Angriffe Jahr um Jahr weitergehen, dürfen wir nicht abstumpfen".

In vielen Konflikten sind demnach Kinder zu Zielen an der Front geworden, werden als menschliche Schutzschilde benutzt, getötet, verstümmelt und für den Kampf angeworben. Vergewaltigung, Zwangsheirat, Verschleppung und Versklavung seien in Konflikten eine Taktik.

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Die Ursache des Feuers ist unklar. "Seit vielen, vielen Jahren haben wir nicht mehr so viele Leben in einem Feuer verloren". Einige Feuerlöschzüge und Krankenwagen seien zu dem Unglücksort gefahren, um Hilfe zu leisten.

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Von Januar bis September hätten die Mitgliedsstaaten insgesamt etwas weniger als 480 tausend erstmalige Asylanträge registriert. In Deutschland wurden demnach zuletzt, im dritten Jahresquartal, 48 Prozent der Asylanträge in erster Instanz anerkannt.

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Nur wenn die EU-Kommission belege, dass die Aussengrenzen sicher seien, sei an ein Ende von Binnen-Kontrollen zu denken. Schulz und Aussenminister Sigmar Gabriel hatten sich mehrfach vehement gegen die Erfüllung dieses Zieles ausgesprochen.

Bayern engagiere sich beim Schutz der Kinder derzeit im Nordirak, sagte Merk. Von der bayerischen Förderung profitieren zudem 300 Lehrerinnen und Lehrer, die dringend gebraucht werden, um die vielen Kinder in Flüchtlingsunterkünften zu unterrichten.

Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden allein in der ersten Jahreshälfte 2017 500 Schulen in 20 Ländern angegriffen. Gerade Mädchen werden oft daran gehindert, Schulen zu besuchen oder auf dem Schulweg getötet. Ein Detail im UN-Report: Mehr als 80.000 Kinder in Afghanistan hatten im zweiten Quartal dieses Jahres keine der geplanten Polioimpfungen erhalten. Als weitere Beispiele werden Nigeria, Somalia, die Demokratische Republik Kongo, die Zentralafrikanische Republik und Myanmar angeführt. Im Nordosten Nigerias und in Kamerun zwang die Terrormiliz Boko Haram in diesem Jahr mindestens 135 Kinder zu Selbstmordanschlägen, wie UNICEF betonte. In Südsudan wurden 19'000 Kinder als Soldaten zwangsrekrutiert.

Auch im Irak und in Syrien würden Kinder als menschliche Schutzschilde eingesetzt. Im Jemen seien nach fast 1000 Tagen Krieg mindestens 5000 Kinder getötet oder verletzt worden. Mehr als elf Millionen Kinder benötigten Hilfe.

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