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Softbank schnappt sich Uber-Anteile zum Discount-Preis

Softbank schnappt sich Uber-Anteile zum Discount-Preis

Der japanische Telekomkonzern Softbank hat sich US-Medien zufolge zu Discount-Preisen einen großen Aktienanteil am Fahrdienstvermittler Uber gesichert. Da Uber bislang nicht an der Börse ist, werden die Papiere nicht öffentlich gehandelt.

Bei dem Geschäft wurde Uber auf 48 Milliarden Dollar taxiert, nachdem das Unternehmen zuletzt mit 71 Milliarden Dollar bewertet worden war, wie mit dem Deal vertraute Kreise mitteilten. Das sind rund 30 Prozent weniger als die zuletzt bekannten 70 Milliarden.

Ein Grund für die Skepsis der Anleger dürften Ubers etliche Skandale sein.

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Skandale haben Uber in ein schlechtes Licht gerückt: Dem Unternehmen wird unter anderem vorgeworfen, einen massiven Hackerangriff auf Nutzerdaten lange verschwiegen zu haben. Die Vorwürfe gegen die wegen ihrer aggressiven Unternehmenskultur ohnehin umstrittene Firma reichen von Sexismus und Diskriminierung über Technologie-Diebstahl bis hin zu Spionage-Affären. Mitte 2017 musste Ubers in die Kritik geratener Chef Travis Kalanick unter dem Druck von Investoren zurücktreten. Danach tobte ein Machtkampf im Verwaltungsrat, wo Kalanick noch immer als Großaktionär Einfluss hat.

Softbank hatte bereits im November eine grundsätzliche Einigung über einen Einstieg bei Uber erzielt. Insgesamt wurde bei dem Aktienverkauf laut "Wall Street Journal" ein rund 20-prozentiger Uber-Anteil angeboten. Softbank habe etwa 15 Prozent abbekommen, weitere drei Prozent würden innerhalb eines von den Japanern angeführten Bieterkonsortiums verteilt.

Parallel zu dem Aktienkauf sollen Softbank und seine Partner im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde mindestens eine weitere Milliarde Dollar zu einer weitaus höheren Bewertung von 69 Milliarden Dollar in Uber investieren. Damit komme man Altanlegern entgegen, die Bedenken haben, dass ihre Anteile durch die niedrigen Preise für Softbank und Co. entwertet würden.

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