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Bundestag debattiert über Herbizid-Einsatz

Bundestag debattiert über Herbizid-Einsatz

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will die Nutzung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat eindämmen.

Nach dem Votum auf EU-Ebene für die weitere Zulassung von Glyphosat debattiert der Bundestag heute über den Umgang mit dem Unkrautvernichtungsmittel in Deutschland (ab 15.40 Uhr). Im Bundestag lieferten sich die Parteien am Nachmittag eine hitzige Debatte über den Einsatz des Mittels, das von vielen Experten als gesundheitsgefährdend eingestuft wird.

Schmidt hatte trotz der Bedenken von Hendricks in der EU für eine Verlängerung der Zulassung für den Unkrautvernichter Glyphosat gestimmt und war deshalb auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel gerügt worden. Die EU-Kommission verlängerte offiziell die beschlossene Glyphosat-Zulassung um weitere fünf Jahre und versprach mehr Transparenz bei den Prüfverfahren.

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Nach einer gründlichen wissenschaftlichen Analyse aller verfügbaren Daten über Glyphosat sei man zu dem Schluss gekommen, dass es keine Verbindung zwischen der Chemikalie und Krebserkrankungen bei Menschen geben, erklärte die Kommission. Ihr Ziel bleibe der Total-Ausstieg aus Glyphosat. Dieses mal handelt es sich um die Neonicotinoide, die zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden, jedoch auch für das Bienensterben verantwortlich zeichnen sollen. Die Fraktionen der Grünen, der Linken und der FDP wollen jeweils Anträge zur ersten Beratung vorlegen, die später an den Hauptausschuss überwiesen werden sollen. Die Grünen fordern, den Ausstieg aus Glyphosat unverzüglich einzuleiten und einen Ausstiegsplan mit umweltverträglichen Alternativen zu erarbeiten. Grünen-Politiker Harald Ebner sagte, Schmidt trage die Verantwortung dafür, dass "die historische Chance vertan" worden sei, Glyphosat "europaweit vom Tisch zu bekommen". Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach nannte Schmidts Alleingang beim Glyphosat-Votum "bestürzend".

Die neuen Abgeordneten des Bundestages debattieren am Dienstag 45 Minuten zum Thema Glyphosat. Zudem soll die Bundesregierung die Voraussetzungen schaffen, um "schnellstmöglich endgültig aus der Anwendung glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel auszusteigen". Wird Saatgut mit diesen Pflanzenschutzmitteln behandelt, wirkt dies auf Bienen und Insekten oft tödlich.

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