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Austria Wien nach 0:0 gegen AEK Athen in Europa League out

Austria Wien nach 0:0 gegen AEK Athen in Europa League out

Wie ein Halbgott wird der Deutsche seither von den Griechen unter dem ehrfürchtig kreierten Spitznamen "Rehakles" verehrt.

Schafft die Austria den Aufstieg in das Sechzehntelfinale der UEFA Europa League? "Wie Rehakles, den kennt man ja in Griechenland", diktierte Fink den mitgereisten griechischen Journalisten mit einem Lächeln. "In Österreich werden wir auf Sieg spielen und nicht auf ein Unentschieden", kündigte Rechtsaußen Rodrigo Galo an.

"Es ist schwierig, auf ein Remis zu spielen. Das ist besser für meine Mannschaft". Sieben Europa-League-Partien in Serie ist die Austria im Ernst-Happel-Stadion schon ohne Sieg. Ein Sieg aus fünf Europa-League-Gruppenspielen heuer ist auch nicht gerade berauschend.

Zwei Tatsachen machen den im Herbst zerzausten "Veilchen" besonders viel Mut, wie Kapitän Raphael Holzhauser betonte.

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Sich mit einer Fünferkette hinten hineinzustellen wie am Sonntag gegen Salzburg und so irgendwie ein Last-Minute-Remis (1:1) zu erobern, fällt damit als taktische Variante weg. Zum anderen die für Donnerstag zu erwartende Zuschauerzahl von etwa 25.000. "Es wird Zeit für einen Heimsieg", sagte daher Spielgestalter Holzhauser.

Holzhausers und Finks Optimismus in Ehren, aber leicht wird das nicht: Neun Pflichtspiele blieb AEK zuletzt ungeschlagen. In der griechischen Super League ist die Mannschaft von Trainer Manolo Jimenez Tabellenführer vor Titelverteidiger Olympiakos Piräus. Dort die strauchelnde Austria, nur noch Tabellenfünfter der Bundesliga, nach zwei 1:5-Debakel gegen Milan und hartnäckigem Verletzungspech nicht gerade mit Selbstvertrauen gesegnet. Beim 2:2 schoss AEK erst in der 90. Minute den Ausgleich, nachdem Patrick Pentz im Austria-Tor etliche Chancen der Griechen vereitelt hatte. Holzhauser wird daher wesentlich offensiver agieren statt im Zentrum einer Fünferabwehrkette. Im Sturmzentrum wird Kevin Friesenbichler beginnen, Lucas Venuto könnte im Finish als Joker für frischen Wind sorgen. Da haben wir einfach nicht den Spieler, der diesen letzten Pass spielen kann. Im Idealfall will man aber natürlich schon früher auf die Siegerstraße gelangen. Neben ihm stehen aus der damaligen Startelf jedoch nur noch Tarkan Serbest, Dominik Prokop und Felipe Pires in der ersten Formation. Sollte man den Einzug in die K. -o.

Zuletzt war die Austria im UEFA-Cup 2004/05 im Frühjahr noch dabei, sie stieß damals bis ins Viertelfinale vor. Auch finanziell: 1,5 Millionen Euro wäre der Aufstieg in Summe wert.

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