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"Säcke voller Geld" aus Katar für WM-Stimmen

"Stimmst du nicht für Katar?", sagt Alejandro Burzaco, der ehemalige Chef der argentinischen Sportmarketingfirma Torneos und Produzent der wichtigsten Sportkanäle in Argentinien und in anderen Ländern Südamerikas. Burga erhielt demnach 3,6 Millionen Dollar (3,05 Millionen Euro), der ehemalige FIFA-Vizepräsident Juan Angel Napout aus Paraguay 4,5 Millionen Dollar (3,81 Millionen Euro) und der ehemalige brasilianische Verbandsboss Jose Maria Marin 2,7 Millionen Dollar (2,29 Millionen Euro).

Burzaco zog mächtige Medienunternehmen in den Korruptionssumpf und berichtete von gekauften Stimmen für die WM 2022 in Katar.

Nicolas Leoz soll von Teixeira und Grondona bedrängt worden sein, als er in Zürich nicht für Katar stimmen wollte. "Sie schüttelten ihn, sie fragten: Was machst du?".

Ärzte für die Vermittlung von Leichen bezahlt
Der Arzt soll gesagt haben: "Wir stellen hier keinen Totenschein aus, wenn Sie mir nicht sofort einen Bestatter benennen können". Interne Anweisungen verbieten demnach den Ärzten des Leichenschaudiensts, Bestattungsunternehmen zu empfehlen.

Pierre-Emerick Aubameyang aus BVB-Kader für Spiel beim VfB Stuttgart gestrichen
Auf Fotos und Videos bei Instagram war zu sehen, wie er mit Bruder Willy (30) im Club "Shôko" feierte. Außerdem besuchte er Kumpel und Ex- Mitspieler Ousmane Dembélé (20/jetzt Barcelona).

Asylbewerber Oury Jalloh wurde vermutlich in Zelle getötet
Sie legte 2015 ein eigenes Gutachten vor, wonach es unwahrscheinlich sei, dass dieser die Matratze selbst hätte anzünden können. Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau ging stets davon aus, dass Oury Jalloh den Brand in der Zelle selbst gelegt habe.

Belastet wurde von Burzaco während der Aussage auch der frühere argentinische Funktionär Jorge Delhon, der als Angestellter eines Regierungsprogramms ebenfalls Bestechungsgeld für TV-Rechte angenommen haben soll. Delhon beging laut lokaler Medien im Anschluss an die Verhandlung Selbstmord, er soll sich vor einen Zug im Großraum Buenos Aires geworfen haben. Die Polizei hat den Vorfall allerdings nicht bestätigt, auch ist unklar, ob es einen Zusammenhang mit dem Prozess gibt.

Burzaco berichtete detailliert von den Zahlungen an die CONMEBOL-Bosse: Die Gelder seien entweder per Banküberweisung auf ein Schweizer Konto gezahlt oder in Form von Bargeld "in Säcken und Umschlägen" übergeben worden. Marin habe bis 450.000 Dollar pro Jahr erhalten.

Burzaco belastete in seinen Ausführungen auch den US-Medienriesen Fox Sports sowie TV Globo (Brasilien), die argentinische Mediengruppe Full Play und MediaPro (Spanien). Alle sollen in die millionenschweren Schmiergeldzahlungen auf unterschiedliche Weise involviert gewesen sein. Der Fox-Mutterkonzern 21st Century Fox wies die Anschuldigungen allerdings umgehend zurück. Es geht im Prozess um knapp 100 Verbrechen und ein Gesamtvolumen von 200 Millionen Dollar. Leoz wehrt sich derzeit in seinem Heimatland vehement gegen die Auslieferung in die Staaten, Teixeira vermeidet wegen eines internationalen Haftbefehls Reisen ins Ausland.

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