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Libanon will Aufklärung durch Saudi-Arabien

Libanon will Aufklärung durch Saudi-Arabien

Nach der Rücktrittsankündigung des libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri hat Saudiarabien seine Bürger aufgefordert, das Land am Mittelmeer schnellstmöglich zu verlassen.

Im Machtkampf im Libanon suchen beide Seiten offenbar internationalen Beistand.

Bei der jüngsten Verhaftungswelle in Saudi-Arabien sind nach offiziellen Angaben mehr als 200 Mitglieder des Königshauses und andere führende Persönlichkeiten festgesetzt worden.

Vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron überraschend sein Reiseprogramm im Mittleren Osten geändert. Dort werde er Kronprinz Mohammed treffen, kündigte er via Twitter an. Er hält schon längst die Fäden des Königreichs in der Hand: Nicht etwa König Salman, sondern sein ehrgeiziger Sohn gilt als stärkster Mann im Land. In den Tagen zuvor habe er bereits Kontakt zu diplomatischen Vertretern der Europäischen Union, Großbritanniens und der USA aufgenommen. "Wir werden mit anderen Staaten zusammenarbeiten, um ihn nach Beirut zurückzuholen", sagte die Person, die anonym bleiben wollte. Präsident Michel Aoun akzeptierte Hariris Entscheidung nicht und fordert seine Rückkehr.

Zwei Bundeswehrsoldatinnen auf Truppenübungsplatz vergewaltigt
Unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wollte sich ein Sprecher dazu aber nicht äußern. Nach einer Übung auf dem Truppenübungsplatz Todendorf bei Lütjenburg hatte es eine Feier gegeben.

Polizei sucht Täter nach Brandanschlag auf Obdachlosen
Bekleidet war er mit schwarzem Cap, schwarzer Steppjacke, weiß/grauem Kapuzenpulli, blauer Jeans, schwarzen Sportschuhen, Raucher. Wenig später flüchten die Täter in die S-Bahn in Richtung Petershausen.

Schrott-Busse vor Brandenburger Tor aufgestellt
Die Installation "Monument" stand zuvor von Februar bis April in Dresden vor der Frauenkirche. Berliner Herbstsalons, der vom Maxim Gorki Theater organisiert wird.

Saudi-Arabien und Hariris Partei dementierten Berichte, er werde festgehalten. Hariri selbst äusserte sich nicht dazu, flog Anfang der Woche aber für einen Tag in die Vereinigten Arabischen Emirate und kehrte anschliessend nach Saudi-Arabien zurück.

Der Iran und die Hizbollah wiederum warfen Saudiarabien ein beispielloses Eingreifen in die libanesische Innenpolitik vor. Der libanesische Regierungschef begründete den Schritt bei einem Auftritt in Riad damit, dass er um sein Leben fürchte, und machte dem Iran und der von Teheran unterstützten Hisbollah-Miliz schwere Vorwürfe.

Saudi-Arabiens mächtiger Kronprinz hat den Ton gegenüber dem Iran deutlich verschärft und dem Erzfeind eine "direkte militärische Aggression" vorgeworfen. Zwar wurde die Raketen abgefangen und zerstört, doch warf Riad dem Iran vor, den Huthis Raketen zu liefern.

Das politische System des Landes ist eine fragile Balance zwischen den verschiedenen Religionsgruppen. Aus Riad kommen laute Ansagen Richtung Iran und auch dem Libanon, die in den Medien als "Kriegserklärungen" gewertet werden und im Umkreis des US-Präsidenten bleibt es still.

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