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Italien verpasst die WM in Russland

Italien verpasst die WM in Russland

"Wir sind gescheitert", sagte ein untröstlicher Buffon, der erst am 23. Oktober von der FIFA als Welttorhüter des Jahres ausgezeichnet worden war. Sekunden nach dem Abpfiff flossen bei der Torwartlegende die Tränen - wenig später verkündete der 39-Jährige seinen Rücktritt.

In mehr als über 1.000 Pflichtspielen erlebte der 1,92 Meter große Schlussmann sämtliche Höhen und Tiefen des Sports. Durch ungeschickte Wort- und Trikotnummerwahl schob sich Buffon in die Nähe rechtsextremer Sympathisanten. Ein anderer Skandal drehte sich um ein gekauftes Maturazeugnis.

Zuletzt fand Buffon, der am 28. Trotz überlegender Italiener reichte es im Playoff-Rückspiel gegen Schweden nur zu einem 0:0.

Ausgerechnet im letzten Länderspiel: Die Enttäuschung bei Italiens Torhüter Gianluigi Buffon, der aus der Nationalmannschaft zurücktritt, ist gross.

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Der langjährige Kapitän hätte in Russland (14. Juni bis 15. Juli) seine sechste WM-Endrunde bestritten. Der Gewinn des wichtigsten Club-Bewerbs war der Tormann-Ikone bisher nicht vergönnt. Er ist der Teamplayer, dem der Sport beigebracht hat, "wie man in der Gruppe verliert und in der Gruppe siegt, wie man Freude und Schmerz teilt", wie Buffon sagt.

Am Montagabend beendete er seine Karriere im italienischen Team mit Tränen im Gesicht. Real Madrids Erfolgstrainer Zinedine Zidane bezeichnete "Super-Gigi" zuletzt als "geborene Führungspersönlichkeit". Vor den Play-offs war es seine Erfahrung, die ihn weder zu maßloser Euphorie noch zu naivem Optimismus bewegte. "Je öfter du gewinnst, desto öfter machst du Fehler, desto mehr lernst du, desto reifer wirst du", gab Buffon nüchtern zu Protokoll.

Dass er bis Montag aber immer noch unumstrittener Anführer der Azzurri war, dürfte für Buffon ein kleiner Trost inmitten all der Trauer sein.

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