• Nachrichten
  • Gesundheit

Flugzeuge mit Hilfsgütern und Helfern im Jemen gelandet

Flugzeuge mit Hilfsgütern und Helfern im Jemen gelandet

Nach fast dreiwöchigem Einreisestopp sind am Samstag erste Entwicklungshelfer der Vereinten Nationen in den Jemen zurückgekehrt.

Nach der wochenlangen Blockade des Flughafens in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind dort vier Flugzeuge mit Hilfsgütern für die kriegsgeplagte Bevölkerung gelandet. Und Flughafenangaben zufolge trafen auch zwei weitere Maschinen ein.

Eine der Maschinen hat nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef mehr als 15 Tonnen Impfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus und andere Krankheiten für das von Seuchen und Hunger geplagte Bürgerkriegsland an Bord. Damit könnten rund 600.000 Kinder geimpft werden. Damit ist der Haupt-Nachschubweg für dringend benötigte Nahrungsmittel und Medikamente in das von einer Hungersnot bedrohte Land versperrt.

Berlinale: Fatih Akin und 78 weitere Filmemacher fordern Neuanfang
Rund um das seit 16 Jahren von Dieter Kosslick geleitete, größte deutsche Filmfestival rumort es allerdings schon seit geraumer Zeit.

Vorsicht: Bei dem Satz "100 Prozent" wählt Siri den Notruf!
Das Wort "Prozent" wird offenbar als Aufforderung zum anrufen interpretiert - allerdings nicht in jedem Fall. Dann beginnt Siri nämlich ungefragt nach einem fünfsekündigen Countdown den Notruf zu wählen.

Jamaika-Beben bringt SPD in Erklärungsnot: Knickt Schulz ein?
Gestern hatte er Gesprächsbereitschaft von allen Parteien gefordert - die SPD schließt jedoch weiter eine große Koalition aus. Demonstrativ stellen sich die Unterhändler von CDU und CSU hinter sie, es gibt Lob und spontanen Beifall für sie.

Die Blockade der Häfen des Bürgerkriegslands blieb aber zunächst in Kraft.

Die Saudi-Allianz hat nach internationaler Kritik die Rückkehr von UN-Helfern in die von den Huthi-Rebellen kontrollierten Gebiete gestattet. US-Außenminister Rex Tillerson drängte beim Verbündeten Saudi-Arabien auf eine Lockerung der Blockaden.

Die Saudis hatten angekündigt, dass Hilfsschiffe bis zum Donnerstag Mittag zugelassen werden. Allein eine Million Kinder sind demnach durch die sich rasch ausbreitende Diphtherie akut gefährdet. Der Kampf um die Macht im Jemen dauert seit drei Jahren an. Der Iran bestreitet dies. 2015 griff das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis zugunsten des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi in den Konflikt ein. Zudem hat die Allianz Anfang November alle Zugänge zum Jemen auf dem See-, Luft- und Landweg abgeriegelt und dies damit begründet, dass die schiitischen Houthi-Rebellen eine Rakete Richtung Riad abgefeuert hätten und vom Iran militärisch unterstützt würden. Mindestens 10.000 Menschen kamen bislang ums Leben.

Lassen Sie Ihren Kommentar




Aktuelle Nachrichten



Empfohlen

EU will mit Gipfel Beziehungen zu Ost-Ländern festigen
Unruhe in London - U-Bahn-Station "Oxford Circus" evakuiert - Polizei vor Ort
Endgültiges Aus für Alno
BASF-Tochter Wintershall lotet Fusion mit Dea aus
Aus für Jamaika: Merkel nimmt Kurs auf Neuwahlen
FC Bayern München: Rummenigge bestätigt Costa-Verkauf für 46 Millionen Euro
Einbrecher verwüsten Haus und töten Hundewelpen
Eingeschnappt? Darum will Präsident Trump nicht "Person des Jahres" werden
Trump will YPG-Unterstützung beenden
Stadt München steigt von Linux auf Windows um