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Endgültiges Aus für Alno

Endgültiges Aus für Alno

Martin Hörmann und der Alno-Betriebsrat haben sich bereits heute auf einen Interessenausgleich und einen Sozialplan geeinigt.

Der insolvente Küchenbauer Alno stellt den Betrieb endgültig ein. Der Insolvenzverwalter wird für eine befristete Zeit noch bis zu 60 Mitarbeiter weiterbeschäftigen, die am Standort Pfullendorf insolvenzspezifische Abwicklungstätigkeiten übernehmen sollen. Er bedaure das sehr, sagte Hörmann, "denn ich sehe, was Alno für die Menschen hier in der Region bedeutet".

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Nach dem angekündigten Aus für den insolventen Küchenbauer Alno werden die Mitarbeiter bis Ende des Monats die Kündigung bekommen. Seitdem hatte Hörmann versucht, einen Käufer zu finden. Seit dem Börsengang 1995 schrieb der Küchenkonzern bis auf ein Jahr stets Verluste. Um Alno stand es schon länger schlecht. Auch der Einstieg der bosnischen Investorenfamilie Hastor 2016 brachte keine Wende. Stattdessen entwickelte sich nach der Insolvenz eine juristische Schlammschlacht zwischen neuen Investoren und geschassten Chefs.

Überraschen kann das wirklich niemanden mehr, selbst die krisenerprobten Beschäftigten nicht, die immer gehofft hatten, ihren Arbeitsplatz zu retten. 400 von ihnen wurden daher freigestellt, aber noch nicht gekündigt. Etwa 170 waren geblieben, um für den Verkaufsprozess nötige Arbeiten zu erledigen. Darüber hinaus wird in dem Werk vorerst bis zum Jahresende die in den letzten Wochen aufgenommene Bauteilproduktion für das Pino Küchen-Werk in Coswig weitergeführt. Bei einer anderen Tochter, Wellmann aus Enger (Nordrhein-Westfalen), verlief die Investorensuche hingegen erfolglos - die meisten der 400 Mitarbeiter mussten gehen.

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