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WM 2018 ohne Messi? Argentinien droht der Fußball-GAU

WM 2018 ohne Messi? Argentinien droht der Fußball-GAU

Dem zweifachen Weltmeister Argentinien droht nach einem 0:0 gegen den direkten Konkurrenten Peru das Verpassen der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland. "Die Mannschaft ist wütend, aber wenn wir in Ecuador gewinnen, fahren wir zur Weltmeisterschaft", fügte er trotzig hinzu. Die Anhänger wollten die Albiceleste um Superstar Lionel Messi zum Sieg brüllen.

Argentinien spielt eine der schwächsten WM-Qualifikationen seit langem in Südamerika, wo die zehn Teams im Modus jeder gegen jeden an 18 Spieltagen die WM-Teilnehmer ausspielen.

Die spanische Marca titelte: "Argentinien spielt mit dem Feuer". Einmal scheiterte der fünffache Weltfußballer am Pfosten (46.), dann vereitelte Perus Torwart Pedro Gallese mit einer Reihe von Glanzparaden das erhoffte Tor der "Gauchos".

Südamerika-Champion Chile (26) kletterte dank eines dramatischen 2:1 (1:0) gegen Ecuador auf Rang drei vor und sorgte damit für das Abrutschen Argentiniens. Alexis Sanchez traf in der 85. Minute für die "Roja" zum 2:1, nachdem Sekunden zuvor Romario Ibarra für die Gäste noch ausgeglichen hatte. Sicher qualifiziert sind nur Argentiniens Erzrivale Brasilien und Uruguay. "Wir haben heute einen kämpferischen Messi gesehen, mit einem Gesicht, das Argentinien braucht", so Sampaoli. Uruguay (28, nur 0:0 in Venezuela) ist als Zweiter quasi sicher mit dabei. Zudem hat Paraguay (24 Punkte) durch ein 2:1 in Kolumbien als Siebter auch plötzlich noch WM-Chancen. Oscar Cardozo (89.) und Antonio Sanabria (90.+3) schafften das Wunder, nachdem Radamel Falcao seine "Cafeteros" erst in der 79. Minute in Führung gebracht hatte.

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Zurück nach Buenos Aires. Der Boca-Juniors-Akteur zog sich einen Riss der vorderen Kreuzbandes sowie des Innenbandes im rechten Knie zu, wie der argentinische Fußballverband bekannt gab. Nach dem 0:0 gegen Peru am vorletzten Quali-Spieltag stehen Lionel Messi und Co. mit dem Rücken zur Wand.

"Argentinien blickt in den Abgrund", hatte die Tageszeitung "Clarin" vor dem Spiel gegen Peru getitelt. 1970 hatte das Nationalteam die Endrunde in Mexiko verpasst.

Aber: Messis Argentinien schießt kaum Tore: Ganze 16 in bisher 17 Spielen.

Und während Uruguay gegen Bolivien sowie Paraguay gegen Venezuela am Dienstag vermeintlich leichtes Spiel haben, kämpft Chile ausgerechnet gegen die unter Nationaltrainer Tite in Pflichtspielen noch ungeschlagenen Brasilianer um seine WM-Chance. Und mit dem verletzten ManCity-Star Sergio Aguero (Rippenbruch nach Autounfall) sowie Juve-Knipser Paulo Dybala, auf den Sampaoli verzichtete, fehlten zwei potenziell gefährliche Schützen.

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