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WHO: Pest in Madagaskar könnte sich auf andere Länder der Region ausbreiten

WHO: Pest in Madagaskar könnte sich auf andere Länder der Region ausbreiten

Die Zahl der Toten infolge des jüngsten Pest-Ausbruchs in Madagaskar ist auf 33 gestiegen, darunter auch ein Ausländer. Experten machen schlechte Hygiene und mangelhafte Gesundheitsversorgung für die immer wieder auftretenden Pest-Fälle auf der Insel verantwortlich. Zwei Tage zuvor waren es erst 114 Fälle und 21 Tote.

Laut der AFP-Meldung haben sich seit einem neuerlichen Ausbruch Anfang August bereits 133 Menschen infiziert, 24 von ihnen sind seitdem gestorben. Die Behörden haben als Vorsichtsmaßnahme die meisten Menschenansammlungen verboten. Diese ist leicht übertragbar und führt unbehandelt rasch zum Tode.

Zudem bestehe wegen der zahlreichen Flugverbindungen durchaus Gefahr, dass die hoch ansteckende Seuche auch die Nachbarinseln im Indischen Ozean erreicht, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier laut einer Mitteilung der Nachrichtenagentur AFP.

Allerdings sei die Gefahr nur "mäßig hoch", deshalb gebe die WHO auch keine Reisewarnung aus. Mindestens 155 Menschen seien inzwischen an der Lungenpest erkrankt, 75 an der Beulenpest, erklärte das Gesundheitsministerium.

Wie es heißt, ist in diesem Jahr besonders gefährlich, dass gleichzeitig Fälle von Beulen- und der selteneren Lungenpest auftreten.

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Erschwerend kommt hinzu, dass die Seuche mittlerweile auch größere Orte erreicht hat, darunter die Hauptstadt Antananarivo.

Die Infektionserkrankung Pest wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen.

Die Krankheit tritt in verschiedenen Formen auf: Die Beulenpest wird durch einen Floh, die Lungenpest wird mit der Atemluft von Mensch zu Mensch übertragen. Von 1347 bis 1351 starben rund 25 Millionen Menschen an der Seuche - ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung.

1894 wird das Bakterium entdeckt. Patienten können aber bei Früherkennung mit Antibiotika behandelt werden.

Die Weltgesundheitsbehörde WHO zählt jährlich 1000 bis 2000 Pestfälle. Der Erreger wird oft von Ratten übertragen, zumeist in ländlichen Gebieten. Diese vergiften das Blut und können Nieren- und Leberversagen verursachen. Häufigste Form ist die Beulenpest, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie einer Entzündung der Lymphknoten im Leistenbereich einhergeht.

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