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US-Starproduzent Weinstein soll über Jahrzehnte Frauen belästigt haben

US-Starproduzent Weinstein soll über Jahrzehnte Frauen belästigt haben

Los AngelesDer US-Starproduzent und Oscar-Gewinner Harvey Weinstein hat sich wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung von seiner eigenen Firma freistellen lassen.

Wegen der massiven Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen den einflussreichen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein hat dessen Produktionsfirma eine interne Untersuchung eingeleitet. Auf konkrete Vorwürfe ging er nicht ein.

Eine Sprecherin der "New York Times" teilte mit, die Zeitung stehe zu ihrer Berichterstattung. Judd berichtete etwa, wie sie von Weinstein vor 20 Jahren in sein Hotelzimmer gerufen worden war. Sie ging davon aus, dass er sie zu einem Arbeitsfrühstück treffen wollte. Dort habe er sie dann aber im Bademantel empfangen und gefragt, ob sie ihm eine Massage geben oder ihm beim Duschen zusehen könne. Laut "New York Times" handelte es sich überwiegend um junge Frauen, die auf eine Karriere in der Filmindustrie hofften. Er habe dabei oft insistiert und auf eine verspielte Art immer wieder neue Angebote gemacht.

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Der am Donnerstag veröffentlichte Artikel beruft sich auf Schauspielerinnen und frühere Mitarbeiterinnen von Weinstein (65), die dem Produzenten vorwerfen, sie sexuell belästigt zu haben.

Der "New York Times" zufolge soll sich Weinstein mit mindestens acht Frauen außergerichtlich auf Entschädigungen geeinigt haben. Die Zeitung wolle Rache an ihm nehmen und habe in jüngster Vergangenheit mehrere negative Berichte über ihn veröffentlicht. Laut "New York Times" reichten drei der neun Mitglieder des Verwaltungsrates ihre Kündigung ein. In einem Statement an die 'Times' äußerte sich Weinstein außerdem persönlich und räumte Fehlverhalten ein. "Das war die Kultur damals". Auch wenn er versuche, sich zu bessern, wisse er, dass dies ein langer Weg sei. Nun wolle er eine Auszeit nehmen, um seine "Dämonen" in den Griff zu bekommen.

Gemeinsam mit seinem Bruder Bob ist Weinstein für zahlreiche Hollywood-Erfolge verantwortlich. 2010 produzierten sie das mit einem Oscar ausgezeichnete Drama "The King's Speech". Als Begründer des Studios Miramax brachten die beiden Independent-Hits wie "Pulp Fiction", "Der englische Patient", "Good Will Hunting" und "Shakespeare in Love" in die Kinos. Weinstein leitet bis anhin zusammen mit seinem Bruder die Weinstein Company. Ein anderer Anwalt von Weinstein, Charles Harder, drohte der New York Times mit einer Klage. Unter anderem produzierten sie die Filme von Regisseur Quentin Tarantino. Einige demokratische Kongressabgeordneten haben sich nun bereits von ihm distanziert - und Spenden über Tausende Dollar, die sie von Weinstein für Wahlkampagnen erhalten haben, an gemeinnützige Organisationen weitergegeben. Weinstein gehört zu den vermögenden Unterstützern der Demokratischen Partei.

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