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US-Politiker erwägen Verschärfung des Waffengesetzes [0:54]

US-Politiker erwägen Verschärfung des Waffengesetzes [0:54]

US-Präsident Donald Trump erwägt nach dem Massenmord von Las Vegas ein Verbot von Schnellfeuer-Vorrichtungen, die halbautomatische Waffen fast so schnell schießen lassen wie Maschinengewehre. Waffenfreunde im Land reagieren darauf mit Sorge - und kaufen die sogenannten Bump Stocks, solange es sie noch gibt.

Ein "Bump Stock" ist ein derzeit in den USA erlaubtes Schulter- und Griffstück, das an ein halbautomatisches Sturmgewehr geschraubt werden kann.

"Wir sind auf jeden Fall offen für diese Diskussion", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders.

"Bis zu dieser Woche wusste ich überhaupt nicht, was das ist", sagte der einflussreiche Speaker im Repräsentantenhauses, der Republikaner Paul Ryan gegenüber einem US-Radiosender. "Gesetzestreuen Amerikanern auf Grundlage eines Verbrechens durch einen Verrückten die Waffen zu verbieten, wird nicht dazu beitragen, zukünftige Angriffe zu verhindern", hiess es in der Erklärung.

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In derselben Mitteilung, der ersten nach der Tat von Las Vegas, erteilt die NRA allerdings grundsätzlicheren Änderungen des Waffenrechts eine Absage. Für eine derartige Umrüstung müssten zusätzliche Vorschriften gelten, erklärte sie. Präsident Donald Trump hatte sich nach der Tat grundsätzlich offen für Gespräche über das in den USA überaus laxe Waffenrecht gezeigt. Unter den 50 sichergestellten Schusswaffen des Attentäters von Las Vegas befanden sich deren zwölf mit der Vorrichtung.

Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass sich Trump auf weitgehende Restriktionen des privaten Waffenbesitzes einlassen wird.

Eine weitreichendere Verschärfung des Waffenrechts lehnte die NRA aber ab. Während des Wahlkampfs hatte er sich mit der NRA verbündet, welche seine Kandidatur unterstützte.

Mindestens 58 Menschen wurden von Stephen Paddock am Montag bei einem Konzert in Las Vegas erschossen. Nach ihren Angaben ist das Motiv des Täters weiter rätselhaft.

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