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Tom Enders sieht "schwere Zeiten" auf Airbus zukommen

Tom Enders sieht

Wegen Verstoßes gegen Anti-Korruptionsgesetze drohen dem Flugzeugkonzern Airbus nach Einschätzung seines Chefs Tom Enders "hohe Strafen". Die laufenden und voraussichtlich langwierigen Ermittlungen in Großbritannien und Frankreich könnten zu "beträchtlichen Bußen" führen, heißt es in einem Brief von Enders an die 130.000 Mitarbeiter, der Reuters am Freitag vorlag. "Stellen Sie sich auf turbulente Zeiten ein". Es gehe primär um den Vorwurf der Untreue, das Verfahren richte sich gegen 16 Beschuldigte, sagte eine Sprecherin der Behörde. Die Vorwürfe betreffen nach Angaben vom August 2016 Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Beratern einer "dritten Partei". Enders sagte, Chefjustiziar John Harrison und er hätten den Rückhalt des Verwaltungsrats, "die Angelegenheit zu einem Ende zu bringen".

Die britische Anti-Korruptionsbehörde geht seit vergangenem Jahr dem Verdacht auf Betrug, Bestechung und Korruption bei Geschäften der zivilen Luftfahrtsparte von Airbus nach. Auch die französische Finanz-Staatsanwaltschaft führt dazu eine Untersuchung.

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Juristen prognostizieren dem Airbus-Konzern - sollten sich die Verdachtsmomente bestätigen - eine Strafe in Milliardenhöhe. Auch Österreich hat Strafanzeige gegen den Flugzeugproduzenten rund um den Eurofighter-Kauf erstattet. Sie büßten zuletzt rund 2 Prozent auf 79 Euro ein.

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