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Tesla kann trotz Vorbestellungen keine 300 Model 3-Wagen bauen

Tesla kann trotz Vorbestellungen keine 300 Model 3-Wagen bauen

Mit einem kontinuierlichen Produktionsanstieg sollte die Nachfrage gestillt werden. Allein im September wollte der Konzern von dem Mittelklassewagen weit mehr als 1.000 Einheiten fertigen.

Detroit Das Model 3 von Tesla soll der Firma den Weg in die Mittelklasse ebnen. Bisher sind aber gerade einmal 260 Exemplare fertig geworden, 1.500 hätten es bis heute sein sollen. Doch das anvisierte Ziel hat der Konzern klar verfehlt. Bedeutet konkret: Tesla schafft es aufgrund mangelnder Kapazitäten in den Fabriken einfach nicht, zusätzlich zu Model S und Model X auch noch ausreichend Fahrzeuge des Model 3 zu produzieren. Damit hat das Unternehmen von Elon Musk im dritten Quartal 2017 zwar so viele Elektro-Fahrzeuge wie nie zuvor in seiner Geschichte ausgeliefert - gegenüber dem dritten Quartal 2016 ist das ein Zuwachs um 4,5 Prozent.

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Das Model 3 ist für den Massenmarkt gedacht. Dass das Quartalsergebnis nun erheblich geringer ausfiel, begründete Tesla lediglich mit "Produktionsengpässen" und betonte, es gebe keine grundsätzlichen Probleme mit der Fertigungs- und Lieferkette. Tesla wisse, welche Probleme es lösen müsse und sei zuversichtlich, dass es die Engpässe bald behoben habe. Tesla hat im dritten Quartal 2017 26.150 Fahrzeuge ausgeliefert und damit die Erwartungen des Marktes leicht übertreffen können.

Insgesamt hat der Konzern im abgelaufenen Quartal 25.336 Elektroautos gefertigt, bei den meisten davon handelt es sich um die Luxuswagen Model S und Model X. An Kunden ausgeliefert habe man insgesamt 26.150 Fahrzeuge, rund 14.000 Model S und knapp 12.000 Model X. Insgesamt plant Tesla, in diesem Jahr rund 100.000 Model S und X auszuliefern, das wären 31 Prozent mehr als 2016. Daran scheint die Tatsache, dass man bei der heutigen Bestellung eines Tesla Model 3 mit einer Wartezeit von mindestens einem Jahr kalkulieren muss, auch nichts zu ändern. Die Tesla-Aktie fiel nachbörslich um 1,7 Prozent.

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