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Monarch insolvent 110.000 Fluggäste sitzen im Ausland fest

Monarch insolvent 110.000 Fluggäste sitzen im Ausland fest

Die Fluggesellschaft Monarch Airlines hat am Montagmorgen überraschend ihren gesamten Flugbetrieb eingestellt. Sämtliche Verbindungen wurden abgesagt, wie die Flugbehörde CAA mitteilte. Insgesamt sind mehr als 800.000 Passagiere davon betroffen: Es handelt sich um Touristen, die etwa in Kroatien, Griechenland und Italien gestrandet sind oder geplante Reisen gebucht haben. Die 1967 gegründete Airline ist die fünftgrößte britische Airline. Die britischen Flugbehörden wollten sich umgehend um die Rückführung von rund 110 000 Passagieren aus dem Ausland bemühen, berichtete die Agentur PA. Die Regierung sprach von der größten Rückholaktion in Friedenszeiten.

Medienberichten zufolge seien rund 300.000 Buchungen von Monarch-Passagieren storniert worden. Darin enthalten sind Gruppenbuchungen zum Beispiel von Familien. Minister Chris Grayling teilte mit, dies sei eine sehr beunruhigende Situation für die betroffenen britischen Urlauber.

CSU fordert Burka-Verbot nach österreichischem Vorbild
CSU-Generalsekretär Scheuer wünscht sich so ein Gesetz nun auch für Deutschland. "Ein Verbot ist möglich und notwendig". Innenexperten der Unionsfraktion im Bundestag halten ein solches Verbot dagegen rechtlich nicht für möglich.

Auf der Rheintalbahn rollen wieder die Züge
Besonders hart traf die Sperrung deshalb auch Güterverkehrsunternehmen, die von hohen Umsatzausfällen und Mehrkosten berichteten. Wie ein Sprecher der Bahn in Stuttgart mitteilte, ist beim Fernverkehr allerdings noch mit einzelnen Zugausfällen zu rechnen.

Gewinnwarnung: Volkswagen muss weitere Milliarden zurückstellen
Während wegen seiner Verhaftung die Nervosität im Management stieg, stand an der Börse vor allem die Gewinnwarnung im Vordergrund. Er sitzt einem Insider zufolge wegen der Ermittlungen der Münchner Staatsanwaltschaft seit Donnerstag in Untersuchungshaft.

Seine erste Priorität sei es, die Passagiere nach Hause zu holen. Niemand dürfe die Größe dieser Herausforderung unterschätzen. Monarch-Kunden mit einem Ticket wurden von der Fluggesellschaft via Twitter aufgefordert, nicht zum Flughafen zu fahren. Die Luftfahrtbehörde CAA sprach am Montag vom "größten Scheitern einer Airline", das es in Großbritannien je gegeben habe. Die Airline bestellte zwei 737 MAX direkt bei Boeing und arrangierte für 13 weitere Leasingverträge.

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