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Meryl Streep: Entsetzt über Harvey Weinstein

Meryl Streep: Entsetzt über Harvey Weinstein

Sie und andere, die mit Weinstein zusammengearbeitet hätten, seien "entsetzt" über die Enthüllungen. Schauspieler George Clooney sagte in einem Interview mit "The Daily Beast", Weinsteins mutmaßlicher Missbrauch von Frauen sei "auf mehreren Ebenen verstörend "und "nicht zu verteidigen". Weinstein hatte daraufhin erklärt, eine Auszeit nehmen zu wollen.

In den vergangenen Tagen war Weinstein bereits der sexuellen Belästigung beschuldigt worden, woraufhin ihn sein eigenes Filmstudio gefeuert hatte.

"Ich sitze hier, zutiefst bestürzt, und gestehe mir selbst ein: Ja, jahrelang waren mir die vagen Gerüchte darüber bekannt, dass Harvey Weinstein ein Muster hatte, sich gegenüber Frauen unangemessen zu verhalten", schrieb sie in der 'Times'. So beschreibt Judd ("Die Bestimmung - Insurgent") einen angeblichen Vorfall mit Weinstein vor 20 Jahren bei einem Arbeitstreffen in dessen Hotelzimmer.

Die britische Schauspielerin Judi Dench, die einen Großteil ihres Erfolgs Weinstein zugeschrieben hatte, äußerte sich ebenfalls "geschockt". Von den Vorwürfen habe sie nichts gewusst. Der Film-Mogul wehrte sich gegen diese neuen Vorwürfe: "Alle Anschuldigungen über nicht einvernehmlichen Sex werden von Mr. Weinstein unmissverständlich zurückgewiesen", erklärte eine Sprecherin.

Weniger registrierte Arbeitslose in der Schweiz
Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) verringerte sich um 1'043 Personen (-5,6%) auf 17'709. Insgesamt wurden 193'624 Stellensuchende registriert, 1'710 weniger als im Vormonat.

Lufthansa und Piloten unterzeichnen langfristige Tarifverträge
Gleichzeitig können durch die Einigung nun wieder Nachwuchsflugzeugführer bei den genannten Flugbetrieben eingestellt werden. Der Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ist beinahe vom Tisch.

Darknet-Missbrauchsfall in Deutschland: 24-Jähriger unter Verdacht
Demnach waren die Mutter und die Großeltern mit dem Mädchen auf einer Polizeiwache erschienen und hatten Anzeige erstattet. Und da das gesuchte kleine Mädchen noch sehr jung war, kam auch eine flächendeckende Schulfahndung nicht in Frage.

Oscar-Preisträgerin Meryl Streep (68) reagierte mit Entsetzen auf die "beschämenden Nachrichten" über angebliche sexuelle Übergriffe und bezeichnete das Verhalten des Filmmoguls als "unentschuldbar".

Kate Winslet, die für ihre Rolle in der Weinstein-Produktion "Der Vorleser" 2009 einen Oscar gewann, beschrieb das Verhalten als "fraglos beschämend und entsetzlich und sehr, sehr falsch". Diese Geschichten waren überall. Weinstein habe sie als 22-Jährige angefasst und massieren wollen, sagte Schauspielerin Gwyneth Paltrow der "New York Times". "Jede mutige Stimme, die sich erhebt und von unseren Wachhund-Medien gehört und aufgeschrieben wird, wird letztlich das Spiel verändern", heißt es zum Schluss. Weinsteins "mächtigste Kollaborateure" schwiegen bis heute, kritisierte Dunham. 1993 veräußerten sie das Unternehmen an Walt Disney Co., führten es aber aktiv weiter.

Der Versuch, sich mit der 2005 gegründeten und von Goldman Sachs mitfinanzierten Weinstein Company etwa auch in der Mode- und Internet-Branche zu versuchen, ging allerdings eher nach hinten los. An dieser hielten sie zuletzt einen Anteil von 42 Prozent.

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