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KfW-Studie: Rückbau der Bankfilialen in Deutschland schreitet voran

KfW-Studie: Rückbau der Bankfilialen in Deutschland schreitet voran

Die Digitalisierung beschleunigt den Prozess noch. Einige andere europäische Länder trifft es dabei noch härter als die Deutschen.

Mehr als 3300 Geschäftsstellen von Sparkassen, genossenschaftlichen Banken und Kreditbanken führt die Studie in den westfälischen Städten und Landkreisen für das Jahr 2005 auf. Allein in den Jahren 2014 und 2015 wurden nach Angaben der staatlichen Förderbank KfW insgesamt 2200 Standorte aufgegeben.

Seit der Jahrtausendwende verlor Deutschlands Bankenmarkt demnach fast 10.200 der damals noch gut 38.000 Zweigstellen. Etwa jede vierte Zweigstelle existiere nicht mehr. "Behalten die Banken das aktuelle Rückbautempo bei, dann würden im Jahr 2035 gut die Hälfte der zu Jahrtausendwende existierenden Filialen geschlossen sein", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. Dennoch spielt die Bank vor Ort immer noch eine wichtige Rolle in bestimmten Kundensementen: Speziell für mittelständische Unternehmenskunden, die beratungsintensive Finanzierungen nachfragen, bleibe die Nähe zum Bankberater jedoch wichtig. Der Vertrieb verändere sich - weg vom Filialnetz, hin zu Onlineangeboten.

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Unverändert ist die Situation laut der KfW-Studie nur in sieben Landkreisen und kreisfreien Städten. Neben Kostendruck und dem Abbau von Überkapazitäten, beispielsweise aufgrund von Fusionen wie dem Zusammenschluss von Dresdner Bank und Commerzbank vor einigen Jahren oder in Regionen mit starkem Bevölkerungsrückgang, ist die Digitalisierung im Bankensektor ein entscheidender Faktor dafür.

Im europäischen Vergleich liegt die Filialdichte gemessen an der Einwohnerzahl in Deutschland der Studie zufolge etwa im Mittelfeld und leicht unter dem Durchschnitt der 28 EU-Länder. Gerade in Süd- und Ostwestfalen wurden in diesem Zeitraum zahlreiche Bankfilialen geschlossen. Spitzenreiter sind laut Studie die Niederlande mit einem Rückgang von 66 Prozent, gefolgt von Dänemark (minus 53 Prozent) und Belgien (minus 48 Prozent). Die Filialnetze in Frankreich und in Portugal wurden dagegen entgegen dem Trend kräftig ausgebaut, um jeweils fast 50 Prozent.

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