• Nachrichten
  • Technik

Amazon muss 250 Mio. Euro Steuern nachzahlen

Amazon muss 250 Mio. Euro Steuern nachzahlen

Luxemburg muss vom Online-Versandhändler Amazon Steuern von rund 250 Millionen Euro nachfordern. Er gilt zudem als einer der Architekten der Steueroase Luxemburg. Da Amazon in Übereinstimmung mit den damals anwendbaren Steuerregeln besteuert wurde, geht Luxemburg davon aus, dass die Firma keine unzulässigen Staatsbeihilfen bekam.

Das Ruling ermöglichte es, den grössten Teil dieser Gewinne von der Gesellschaft Amazon EU, die in Luxemburg steuerpflichtig ist, auf die ebenfalls in Luxemburg ansässige Amazon Europe Holding Technologies zu übertragen, die wegen ihrer Rechtsform als Kommanditgesellschaft nicht der Luxemburger Körperschaftsbesteuerung unterlag. Dieser hatte als damaliger Premierminister von Luxemburg mitverhandelt, dass Amazon in das Großherzogtum kommt.

Die EU-Kommission sieht es als erwiesen an, dass der Konzern in Luxemburg unfaire Steuervorteile genossen hat. Irland müsse die rechtswidrige Beihilfe so schnell wie möglich eintreiben.

Die EU bemüht sich seit einiger Zeit, multinationale Konzerne mit bedeutenden Geschäften in Europa stärker zu besteuern.

Witwe von Hugh Hefner (†91) gibt 1. Interview | "Mein Herz ist gebrochen"
Eine liebenswürdige und bescheidene Seele, die sein Leben und sein Heim der Welt öffnete", sagt die 31-jährige Witwe. "Er ist jetzt an dem Ort, von dem er sicher war, dass er dort die Ewigkeit verbringen wollte", so Crystal Harris .

Microsoft: Groove Music Pass Musik-Streaming wird eingestellt
Diese gibt damit auch weiterhin eigene Tracks von OneDrive oder einer lokalen Festplatte wieder. Noch in dieser Woche soll die App bei Windows-Insidern entsprechend aktualisiert werden.

Neue "Pixel"-Smartphones von Google erwartet"
Einen Tag vor der Vorstellung des Google Pixel 2 XL zeigt sich das Smartphone noch einmal auf einem frischen Leak-Foto. Die Rückseite des Pixel 2 XL im Panda-Look: Der Fingerabdruck-Scanner ist offenbar auf der Rückseite platziert.

In einer ersten Reaktion kritisierte der US-Onlinehändler die Brüsseler Entscheidung: "Wir sind der Ansicht, dass Amazon keine Sonderbehandlung von Luxemburg erhalten hat und wir Steuern in vollem Einklang mit dem luxemburgischen und internationalen Steuerrecht bezahlt haben".

Während der laufenden Untersuchung kritisierte die Regierung 2014, dass die EU-Kommission nicht nachgewiesen habe, dass Amazon ein selektiver Vorteil gewährt worden sei. Amazon und Luxemburg hatten eigenes Fehlverhalten bislang stets ausgeschlossen.

Laut der Wettbewerbskommissarin dauerte die Bevorzugung von Amazon von Mai 2006 bis Juni 2014. Seine Einkünfte verzeichnet der Onlinehändler nun pro Land und nicht mehr am europäischen Hauptsitz in Luxemburg. Dadurch habe der Konzern "viermal geringere Steuern" gezahlt als vergleichbare Unternehmen in Luxemburg, sagte die zuständige Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

Im vergangenen Jahr hatte die EU-Kommission bereits den iPhone-Hersteller Apple wegen einer ähnlichen Vereinbarung mit Irland zur Rekord-Rückzahlung von 13 Milliarden Euro verdonnert. Aber Mitgliedstaaten müssten sichtbare Anstrengungen unternehmen, um den Wettbewerb wieder sicherzustellen.

Lassen Sie Ihren Kommentar




Aktuelle Nachrichten



Empfohlen

IOS 11.0.2: Apple behebt Geräuschproblem bei iPhone 8 und 8 Plus
Hackerangriff von 2013 traf alle drei Milliarden Yahoo-Nutzerkonten
Tote bei Konzert in Vegas
Gravitationswellen: Nobelpreis für Einsteins Erben
ICE vermutlich mit Luftgewehr beschossen
Trainersuche beendet? Hoeneß teilt Geheimnis mit Pep
Neuer Vergewaltigungs-Vorwurf gegen den Star-Regisseur
Deutschlands Bevölkerung wächst bis 2035 um eine Million
PlayStation-Chef House verlässt Sony
Dazn sichert sich Europa-League-Rechte