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Amazon-Mitarbeiter streikten an sechs Standorten

Amazon-Mitarbeiter streikten an sechs Standorten

In Deutschland legen im Dauer-Tarifstreit beim Online-Versandhändler Amazon Beschäftigte an sechs Standorten am Montag die Arbeit nieder. Amazon betreibt nach Eigenangaben neun Logistikzentren in Deutschland. Ein Sprecher sagte, Amazon habe die Löhne zuletzt zwar geringfügig erhöht. So liege der Monatsverdienst für langjährige Versandmitarbeiter bei Amazon nun aktuell bei 2080 Euro, während ein Lagerarbeiter nach dem Tarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel 2233 Euro verdiene. Dort stiegen die Entgelte zuletzt um 2,3 Prozent. "Die Anhebungen bleiben aber deutlich hinter der Branchenentwicklung und den Forderungen der Gewerkschafter zurück". Für nächstes Jahr sei eine weitere Steigerung um zwei Prozent vereinbart, teilte ver.di mit.

"Amazon verweigert sich Tarifverhandlungen, lehnt die kollektive Interessenvertretung der Beschäftigten über Tarifpartnerschaft ab und zwingt so die Gewerkschaft zum Streik aufzurufen", meinen die Verdi-Vertreter. Amazon bleibe hinter dieser Einigung deutlich zurück. Auch in Zukunft wolle man weiter mit Streiks Druck aufbauen.

PlayStation VR: Hardware-Aktualisierung: Leicht überarbeitetes Modell (CUH-ZVR2) angekündigt
In wenigen Tagen steuert PlayStation VR auf seinen ersten Geburtstag zu, das bis heute einen grandiosen Erfolg feiert. Als Unterscheidungsmerkmal soll die Modellversion auf der Verpackung (neu: CUH-ZVR2; alt: CUH-ZVR1) vermerkt werden.

Peter Kraus bricht sich während ARD-Show die Schulter
Dabei ging es offensichtlich etwas zu derb zu: Reif fiel dem am Boden kämpfenden Kraus unabsichtlich auf die Schulter. Nachdem sich Kraus noch eine Weile durch die Show quälte, verließ er jedoch auf ärztlichen Rat die Show.

Monarch insolvent 110.000 Fluggäste sitzen im Ausland fest
Die Luftfahrtbehörde CAA sprach am Montag vom "größten Scheitern einer Airline", das es in Großbritannien je gegeben habe. Monarch-Kunden mit einem Ticket wurden von der Fluggesellschaft via Twitter aufgefordert, nicht zum Flughafen zu fahren.

Die Arbeitsniederlegungen führen laut Unternehmen nicht dazu, dass Lieferungen zu spät kommen. Um das zu gewährleisten, nutze man das europäische Logistiknetzwerk, bestehend aus 31 Logistikzentren in sieben Ländern.

Die gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Jutta Krellmann, warf Amazon ein "obszönes Dumpingmodell" vor. Die Arbeiter fordern mehr Geld und einen Tarifvertrag. "Es ist an der Zeit, dass die Mitarbeiter partizipieren", teilte sie mit. Außerdem hätten die Beschäftigten Anspruch auf zusätzliche Leistungen wie Aktien, leistungsbezogener Boni und Sondervergütung für Überstunden.

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