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Airbus steigt bei Mittelstrecken-Baureihe von Bombardier ein

Airbus steigt bei Mittelstrecken-Baureihe von Bombardier ein

Das Problem hat er jetzt gelöst, denn Airbus steigt mehrheitlich bei der Mittelstrecken-Baureihe der Kanadier ein - ein cleverer und politischer Deal zugleich. Airbus erhält im Rahmen der Vereinbarung 50,01 Prozent an der Bombardier-Tochter CSALP, die die Flugzeuge produziert und verkauft.

Der angeschlagene Flugzeug- und Bahntechnikhersteller Bombardier braucht dringend Geld, um seine neue Mittelstreckenflugzeugserie voranzubringen.

Der Schritt ist wegen eines Handelsstreits in Nordamerika politisch delikat. Die US-Regierung ordnete daraufhin hohe Strafzölle von 200 bis 300% auf Bombardier-Maschinen an.

Zuvor hatte sich Bombardiers amerikanischer Rivale Boeing über angeblich staatlich subventionierte Schleuderpreise bei der Baureihe "C Series" beschwert hatte, woraufhin das amerikanische Handelsministerium in den vergangenen Wochen Anti-Dumping-Zölle in Höhe von 220 Prozent auf bestimmte Bombardier-Jets verhängt hatte. Der US-Flugzeugbauer wirft Bombardier vor, die C-Serie mit Hilfe staatlicher Subventionen zu bauen und die Maschinen deutlich unter dem üblichen Preis in die Vereinigten Staaten zu verkaufen. Bombardier wird 31 Prozent der Gesellschaft behalten, weitere 19 Prozent liegen bei einem kanadischen Pensionsfonds.

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Die Regierung in Washington schlug sich in dem Streit ebenfalls auf die Seite des amerikanischen Konzerns.

Auf Anfrage von travelnews.ch nimmt Swiss-CEO Thomas Klühr Stellung zur Airbus-Beteiligung: "Swiss hat die Nachricht von der Beteiligung von Airbus am Bombardier C Series Programm zur Kenntnis genommen". "Das ist genau die richtige Partnerschaft für Bombardier", sagte Konzern-Chef Alain Bellemare. Es handelt sich bei den verhängten Strafzöllen bislang noch um vorläufige Entscheidungen.

Airbus kündigte an, die Fertigung im US-Bundesstaat Alabama auszubauen, um von dort aus Kunden in den USA mit Mittelstreckenflugzeuge der C-Serie zu beliefern.

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