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Transfer-Revolution in der Premier League

Transfer-Revolution in der Premier League

Die Premier League gab die Entscheidung nach einem Treffen aller Klubs bekannt, englischen Medien zufolge fiel sie nicht einstimmig. Den Anfang machte am Donnerstag das Fußball-Mutterland England. In einer richtungsweisenden Abstimmung der Premier-League-Klubs hat sich eine große Mehrheit für eine Verkürzung der Wechselperiode ausgesprochen.

Ab der kommenden Saison können die Teams nur noch bis zum Donnerstag (17 Uhr) vor dem ersten Spieltag Transfers tätigen. Verkäufe sind allerdings weiter bis zum 31. August möglich, an dem Tag endet die Transferperiode in den meisten anderen europäischen Ligen, darunter auch in der Bundesliga. Auch in Deutschland waren Forderungen nach einem früheren Ende der Transferperiode laut geworden.

Der Vorstoß hat in der Bundesliga erste positive Reaktionen ausgelöst. "Nicht einmal die Spieler haben Klarheit. Jeder Trainer in der Liga würde zustimmen, das vor Saisonbeginn zu klären, um nicht Spieler in der Kabine sitzen zu haben, die schon zur Hälfte weg sind", hatte Wenger auf einer Pressekonferenz gesagt. Daran war schon vor drei Jahren ein Vorschlag der Uefa gescheitert, das Transferfenster in allen Ligen früher zu schließen. Der Beschluss betrifft nur die oberste englische Spielklasse.

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Auf diese kann anonym mit "Ja" oder "Nein" geantwortet werden - der oder die Treff-Willige wird über eine Absage nicht informiert. Diese ist aber nur bei einigen Usern aktiv, weshalb Motherboard vermutet, dass die Funktion derzeit noch in der Beta-Phase ist.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin würde die Regeländerung ebenfalls begrüßen. "Ja, ich denke, das Transferfenster ist zu lange offen". Das ist nicht gut für den Wettbewerb. "Da sind wir in ernsthaften Gesprächen, das Transferfenster zu verkürzen".

Die europäische Klubvereinigung ECA hält eine Vorverlegung des Transferschlusses allerdings für unrealistisch, solange die europäischen Ligen nicht zeitgleich mit ihrer Saison beginnen.

Selbst wenn dann "die Spanier, Italiener und Franzosen nicht mitmachen, ist es ein ganz anderes Thema, weil man bei einem abwanderungswilligen Spieler, der über die deutsche Frist hinaus nach Spanien will, klipp und klar sagen kann: Pass mal auf, mein Freund, wir können dich jetzt nicht mehr ersetzen, also bleibst du hier!", sagte Watzke der Funke-Mediengruppe: "Die Argumentation wird dadurch wesentlich gestärkt".

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