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So gefährlich sind Abtreibungen weltweit

So gefährlich sind Abtreibungen weltweit

Knapp die Hälfte davon wird laut der Weltgesundheits-Organisation WHO mit unsicheren Methoden durchgeführt, was für die betroffenen Frauen oft lebensgefährlich ist.

Die Studie unterscheidet zwischen problematischen ("less safe") und gefährlichen ("least safe") Abtreibungen. 31 Prozent der Abtreibungen dagegen gelten als "weniger sicher". Weltweit werden rund 25 Millionen solcher unsicheren Abtreibungen pro Jahr durchgeführt, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Die Abtreibungen werden hierbei durch gut ausgebildetes Gesundheitspersonal mit einer von der WHO empfohlenen Methode durchgeführt, die sich nach der Schwangerschaftsdauer richtet. Viele Frauen trauten sich nicht, über das Thema zu reden. Diese werden entweder von einem zwar geschulten Anbieter, jedoch mit einer unsicheren oder veralteten Methode durchgeführt. Dort fänden drei Viertel der Eingriffe nicht mit sicheren Methoden statt. Die Todesfälle bei unsicheren Abtreibung seien keine Seltenheit. Mögliche, unter Umständen tödliche Komplikationen seien in diesen Fällen unvollständige Abtreibungen, Vaginalblutungen, Zervix- und Uterusverletzungen sowie Infektionen. Fast alle unsicheren Schwangerschaftsabbrüche wurden demnach in Afrika, Asien und Lateinamerika durchgeführt.

Die Studienautoren betonen, dass es gerade in Ländern, in denen Abtreibungen verboten sind, schwierig sei, zuverlässige Daten zu bekommen.

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Die Wissenschaftler haben in ihrer Studie auch die Faktoren untersucht, die Frauen zu einer unsicheren Abtreibung veranlassen. Vor allem in Entwicklungsländern müsse der Zugang zu Verhütungsmitteln und sicheren Abtreibungen gewährleistet werden, erklärt Ganatra in einer Pressemeldung der WHO. Neben den finanziellen Kosten ist zum Beispiel die eingeschränkte Verfügbarkeit sicherer Abtreibung, die mangelnde Ausbildung der Gesundheitsdienstleister und die gesellschaftliche Einstellungen zur Abtreibungen hierbei von Bedeutung. Sehr gefährlich seien von Laien durchgeführte Abtreibungen mit eingeführten Instrumenten, durch Einnahme von Ätzmitteln oder Kräutergebräu.

"In den Ländern mit hohem Einkommen in Nordamerika und West- und Nordeuropa, wo die Abtreibung weitgehend legal ist und die Gesundheitssysteme stark sind, ist die Inzidenz von unsicheren Abtreibungen weltweit die niedrigste", betont Dr. Gilda Sedgh vom Guttmacher Institut.

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