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KORREKTUR/ROUNDUP: Schröder Aufsichtsratskandidat für Ölkonzern Rosneft - Kritik

KORREKTUR/ROUNDUP: Schröder Aufsichtsratskandidat für Ölkonzern Rosneft - Kritik

Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) könnte in den Aufsichtsrat des größten russischen Ölkonzerns Rosneft gewählt werden. Auf der Liste stehen auch Energieminister Alexander Nowak sowie Rosneft-Chef Igor Setschin, der als enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin gilt. Die Rosneft-Aktionäre sollen Ende September über die Veränderungen im Rosneft-Vorstand abstimmen, der bei dieser Gelegenheit von neun auf elf Mitglieder erweitert wird. Der Ex-Kanzler und Ex-Parteichef, der unter dem Jubel der Genossen beim Parteitag im Juni angriffslustige Wahlkampfstimmung verbreitete und sich auch in die aktuellen Debatten um VW einschaltete, ist von der russischen Regierung als Direktor des Öl-Konzerns Rosneft vorgeschlagen worden. Der 73-Jährige pflegt eine freundschaftliche Beziehung zu Kremlchef Putin.

Heftige Kritik an der Personalie Schröder übte unter anderem der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk. An dem Pipeline-Konsortium hält der russische Staatskonzern Gazprom die Mehrheit.

Russischen Medienberichten zufolge soll die Wahl am 29. September stattfinden.

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Schröder ist seit 2005 Vorsitzender des Aktionärsausschusses beim Betreiber der Ostsee-Gas-Pipeline Nord Stream. Wird Schröder eine Woche nach der Bundestagswahl Rosneft-Direktor, bekommen spätestens dann alle seine kritischen Äußerungen zu Russland-Sanktionen wegen der Krim-Annexion einen besonders schrägen Klang - Rosneft ist davon betroffen.

Der Grünen-Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer forderte eine sofortige Distanzierung der SPD von Schröder. Rosneft war mit einer Klage gegen die Sanktionen gescheitert. Dessen Verhalten sei "schamlos", sagte er. "Er erniedrigt sich endgültig zu einem bezahlten Diener der Politik Putins", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Sonntag.

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