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US-Akten belasten Winterkorn

US-Akten belasten Winterkorn

"Ich hatte nicht das Gefühl, dass Winterkorn zum ersten Mal davon gehört hat", zitiert die "Bams" nun einen Zeugen. Sie beruft sich auf Hunderte Zeugenbefragungen, FBI-Berichte, interne E-Mails und geheime Präsentationen.

Schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen VW-Konzernchef Martin Winterkorn und Herbert Diess, Chef der Marke VW: Beide sollen bereits einen Monat vor Bekanntwerden des Abgas-Betrugs über das mögliche Strafmaß informiert worden sein. Gegen Winterkorn, Diess, den heutigen VW-Chef Matthias Müller sowie VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch laufen aber Ermittlungen wegen des Verdachts, den Kapitalmarkt entgegen der Vorschriften nicht rechtzeitig über die Probleme informiert zu haben. Weder ihm noch anderen Beschuldigten drohe derzeit ein Haftbefehl der Ermittler in Braunschweig. Das Bundesverkehrsministerium wollte sich ebenfalls nicht zu dem Bericht äußern. Die US-Kanzlei Jones Day, die im VW-Auftrag die Diesel-Affäre untersucht, habe in diesem Zusammenhang mehr als 50 "Interviews" geführt. Nicht alle Beteiligten befanden sich durchgehend im Raum und haben das Sitzungsprotokoll unterschrieben worden. "Sie haben uns erwischt", habe ein VW-Manager nach einem Treffen mit der Behörde am 8. Juli 2015 kommentiert, berichtet das Blatt unter Berufung auf US-Akten.

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Die Staatsanwaltschaft hatte schon Ende Januar erklärt, es gebe "zureichende tatsächliche Anhaltspunkte" dafür, dass Winterkorn früher als von ihm öffentlich behauptet Kenntnis von der "manipulierenden Software und deren Wirkung gehabt haben könnte". Die Software sollte helfen, die strengen US-Abgasgrenzwerte einzuhalten. "Und nur Winterkorn konnte diese Entscheidung treffen", zitiert die Zeitung den Kronzeugen. Wie der Kronzeuge nach "BamS"-Informationen sagte, erklärte er selbst schließlich in einem Treffen mit CARB-Vertretern am 19. August 2015 den Betrug". Sie richteten sich gegen unbekannte Mitarbeiter des Autobauers und eines US-Tochterunternehmens. Weltweit sind elf Millionen Fahrzeuge betroffen. Unmittelbar nach dem Bekanntwerden brach der Börsenkurs der VW-Aktie ein. Mittlerweile hat der Konzern in den USA Vergleiche über mehr als 22 Milliarden Euro geschlossen. Ein VW-Manager sitzt in den USA in Haft, ein langjähriger Ingenieur hat sich in einem US-Verfahren schuldig bekannt, fünf weitere Mitarbeiter sind dort angeklagt, darunter Ex-VW-Entwicklungschef Neußer. Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte im Zuge der Ermittlungen gegen die VW-Tochter Audi kürzlich erstmals in Deutschland einen Beschuldigten verhaftet.

Die Münchener Staatsanwaltschaft hatte am Freitag mitgeteilt, dass ihm Betrug und unlautere Werbung vorgeworfen werden. VW gab mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen keinen Kommentar ab.

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