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ThyssenKrupp streicht 2500 Jobs in Verwaltung

ThyssenKrupp streicht 2500 Jobs in Verwaltung

Dabei sollen in den kommenden drei Jahren 2000 bis 2500 Stellen in dem Bereich abgebaut werden, davon die Hälfte in Deutschland, erklärte ThyssenKrupp am Dienstag.

Die Aktie von ThyssenKrupp legte zeitweise um drei Prozent auf ein Sechs-Jahres-Hoch von 26,97 Euro zu.

Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2019/20 (per 30. September) will das Unternehmen bis zu 400 Millionen einsparen. Thyssenkrupp beschäftigt in der Verwaltung rund 18.000 Menschen. Am Montag informierte der Konzern, eine Überprüfung der Verwaltungskosten habe ergeben, dass diese mit 2,4 Milliarden Euro zu hoch seien. "Wir werden alles daran setzen, den Stellenabbau sozialverträglich zu gestalten", erklärte ThyssenKrupp. Bestehende tarifliche Vereinbarungen würden eingehalten, hiess es. Das soll dem Konzern helfen, seine EBIT-Ziele zu erreichen.

ROUNDUP: Thyssenkrupp will bis zu 2500 Stellen in der Verwaltung streichen
Die Hälfte der betroffenen Arbeitsplätze entfallen dabei auf Standorte in Deutschland . Der Stahl- und Technologiekonzern Thyssenkrupp tritt weiter auf die Kostenbremse.

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Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger nimmt den Mischkonzern mit seinen rund 159.000 Mitarbeitern derzeit unter die Lupe. Mit dem Programm "Impact" hat Thyssen-Krupp in den vergangenen Jahren seine Kosten zwischen 800 Millionen und eine Milliarde Euro jährlich gesenkt. Das derzeitige Ergebnisniveau reiche nicht für einen nachhaltig positiven Mittelzufluss aus, begründet Thyssen den Schritt.

Der Stahl- und Technologiekonzern Thyssenkrupp tritt weiter auf die Kostenbremse.

Die stark gesunkenen Stahlpreise hatten zuletzt tiefe Spuren in der Bilanz des Industriekonzerns hinterlassen, Thyssenkrupp hatte deswegen Einsparungen im Stahlgeschäft und im Anlagenbau angekündigt. Thyssen überprüft regelmäßig seine Kostenstruktur.

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