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Sieg in Mossul: IS-Kämpfer vertrieben

Sieg in Mossul: IS-Kämpfer vertrieben

IS-Kämpfer seien schließlich in den Fluss gesprungen und hätten versuchten, so zu entkommen.

Die irakische Regierung neigt zu einer gewissen Ungeduld, wenn es darum geht, Siegesnachrichten zu verbreiten.

Auch der britische Verteidigungsminister Michael Fallon lobte die irakische Regierung und die Streitkräfte für deren Erfolg im Kampf gegen ISIS in Mossul.

Die irakische Armee war am Sonntag mit Luftunterstützung der amerikanisch geführten Anti-IS-Koalition in den letzten Rückzugsort der Terrormiliz in Westmossul eingefallen.

Unterdessen feierten die Iraker in Mossul, der ehemaligen Hochburg der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS), am Sonntag den Sieg über die Jihadisten. Am 19. Februar gab Abadi dann den Start der Offensive im Westen bekannt.

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Wir hoffen, es bleibt dabei. Dennoch kommt es weiter zu Kämpfen und Luftangriffen. Von dort rief Al-Bagdadi seinen sogenannten Staat aus. Laut den UN sind seit Oktober insgesamt 900 000 Menschen aus Mossul geflohen, mehr als 80 Prozent von ihnen stammten aus dem Westen.

Nach fast neun Monaten erbitterter Kämpfe um Mossul sind kurz davor irakische Eliteeinheiten bis ans Ufer des Tigris vorgedrungen.

Menschenrechtler warnten, auch nach dem Sieg der Regierungstruppen in Mosul sei das Leiden der Zivilisten noch lange nicht beendet. Bis zuletzt lieferte sich der IS in Mossul heftige Gefechte mit den irakischen Streitkräften. Eine zunächst angekündigte Rede an die Nation fiel aber aus, offenbar weil die Stadt noch immer nicht vollständig befreit ist. In der sunnitisch dominierten Provinz Anbar sind jüngst im Schutz von Sandstürmen mehrere Zehntausend Menschen vor den IS-Gruppen dorthin geflohen.

Der Vormarsch des Militärs war vor allem in der dicht besiedelten Altstadt immer wieder aufgehalten worden, weil der IS Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchte, Selbstmordattentate verübte, Gebäude verminte und den Soldaten mit Scharfschützen auflauerte. Der Wiederaufbau wird Milliarden kosten und Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte dauern.

Im Hauptquartier der Polizei in West-Mossul forderte der Regierungschef, auch die letzten Dschihadisten "zu eliminieren". Auch Gebietsansprüche sind umstritten.

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