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Ärzten gelingt Doppeltransplantation von Händen bei Kind

Ärzten gelingt Doppeltransplantation von Händen bei Kind

Er isst, schreibt und zieht sich mit zwei transplantierten Händen an.

"Sein Gehirn kommuniziert jetzt mit den Händen", sagt der Chef des Chirurgenteams am Kinderspital in Philadelphia, Scott Levin. Als er vier Jahre alt war, spendete ihm seine Mutter eine Niere - und der junge Körper akzeptierte das neue Organ. "Es sagt ihnen, dass sie sich bewegen sollen, und sie bewegen sich. Allein das ist bemerkenswert, weil für sechs Jahre seines Lebens dieser Teil des Gehirns nicht aktiv war". Heute kann der Junge mit seinen Händen wieder schreiben, sich anziehen und selbständig essen.

Zion Harvey waren im Juli 2015 in einer zehnstündigen Operation die Hände eines verstorbenen Kindes transplantiert worden.

Der Bub litt mit zwei Jahren an einer von Bakterien ausgelösten Blutvergiftung, die zu einem Nierenversagen, dem Verlust der Hände, von Teilen der Unterarme und der Füße führte.

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Doch weder am Schalter in Keflavik noch bei der Hotline von Delta Airlines wollte man die Verantwortung für die Koffer übernehmen. Einige Stunden später habe sich dann auch Delta gemeldet und gebeten, man möge Unterlagen und Belege schicken, berichtet Reilly.

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Der 60-Jährige hatte zuletzt für dieses Jahr im Verteidigungsbudget vorgesehene Einsparungen von 850 Millionen Euro kritisiert. Macron liess sich das nicht bieten und erinnerte seinen Generalstabschef ebenfalls öffentlich daran, dass er der Chef sei.

Ein umfangreiches Spezialistenteam durchlebte während all der Zeit gemeinsam mit dem Buben und seinen Eltern die Höhen und Tiefen der Behandlung. Zion erwartete von der Operation andere Fortschritte: Er wollte Klettergerüste hochklettern und einen Baseballschläger greifen können.

Eine Handtransplantation von einem fremden Spender sei operativ und medikamentös nun auch bei Kindern möglich, schreiben Sandra Amaral und ihre Kollegen, zumindest was das kurzfristige Ergebnis nach 18 Monaten angeht. Innerhalb eines Jahres begann der Junge, etwas auf den Handrücken und den Innenflächen zu spüren -, und nach 18 Monaten konnte er die Hände auch feinmotorisch benutzen. Die OP dauerte dann auch fast elf Stunden. Mit Videospielen, Bildern und Übungen an Puppen wurde zum Beispiel das Greifen geübt. Er lernte, ohne Hände zu essen und zu schreiben, ging auf Prothesen, musste sich schließlich auch noch einer Nierentransplantation unterziehen - doch auch das überstand der kleine Patient tapfer.

Der Fall des kleinen Zion lässt sich in eine ganze Reihe von spektakulären Transplantationen stellen, zu denen Ärzte mittlerweile in der Lage sind. Es sei schon häufiger gelungen, zwischen eineiigen Zwillingen auch im Kindesalter Gliedmaßen zu übertragen. Noch nie seien jedoch Extremitäten zwischen unverwandten Kindern erfolgreich übertragen worden.

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