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Russischer Lobbyist dementiert nach Treffen mit Trump-Sohn Geheimdienstkontakte

Russischer Lobbyist dementiert nach Treffen mit Trump-Sohn Geheimdienstkontakte

Der Sender NBC News berichtete, an dem Gespräch des Präsidentensohnes im Juni 2016 habe auch ein russisch-amerikanischer Lobbyist teilgenommen, der früher als Offizier der sowjetischen Spionageabwehr gedient habe.

Das heikle Treffen zwischen der russischen Rechtsanwältin Natalja Veselnitskaja und Donald Trump Jr., dem ältesten Sohn des heutigen US-Präsidenten Donald Trump, hatte nach US-Medienberichten noch einen weiteren Zeugen.

Der Sender NBC berichtete, bei Achmetschin handele es sich um einen früheren sowjetischen Geheimdienstmitarbeiter. Von einer fünften Person war nicht die Rede. Dieser hatte sich wegen Geldwäschereivorwürfen vor einem US-Gericht verantworten müssen.

Inzwischen dementierte der Lobbyist jegliche Kontakte zum russischen Geheimdienst. Achmetschin sagte allerdings der Nachrichtenagentur AFP, er habe "niemals für irgendeinen Geheimdienst gearbeitet".

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Wie das Innenministerium weiter mitteilte, handelte es sich bei den Opfern um Touristinnen mit unterschiedlichen Nationalitäten. Bei einem Messerangriff im ägyptischen Ferienort Hurghada sind Sicherheitskreisen zufolge zwei Ukrainer getötet worden.

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Einige Bewohner des Hochhauses klagten, es habe lange gedauert, bis die Feuerwehr das Gebäude erreicht und evakuiert habe. In dem Gebäude habe es keine Sprinkleranlage gegeben, teilte der Bürgermeister Honolulu, Kirk Caldwell, mit.

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Anlass für den eintägigen Besuch Trumps war das Jubiläum des Eintritts der USA in den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren. Auch amerikanische Militärs marschieren mit, fünf von ihnen in Uniformen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

Der 39-jährige Präsidentensohn machte in dieser Woche einen E-Mail-Wechsel mit dem Publizisten Rob Goldstone öffentlich. Dieser erwähnte dabei, dass der Kreml den Republikaner unterstützen wolle.

Die von Trump Junior veröffentlichten E-Mails gelten als bisher klarstes Indiz, dass Mitglieder aus Trumps-Wahlkampfteam bereit gewesen seien, mit Russland zusammenzuarbeiten.

Der US-Präsident sagte, er habe von der umstrittenen Zusammenkunft erst vor wenigen Tagen erfahren.

Während der US-Präsident die Begegnung im Wahlkampf als normalen Vorgang darzustellen versucht, vermuten viele US-Experten ein strafbares Verhalten seines Sohnes. Die Vorwürfe gegen den Trump-Sohn sind insofern brisant, als dass dieser davon ausgehen musste, dass die vermeintlichen Informationen über Clinton aus offizieller russischer Regierungsquelle stammten. Mittlerweile reichten mehrere Nicht-Regierungsorganisationen eine gemeinsame Beschwerde gegen Trump Jr., Kushner und Manafort bei der Bundeswahlkommission der USA ein. Trump junior könnte demnach gegen ein Wahlgesetz verstossen haben, das die Annahme ausländischer Unterstützung im Wahlkampf verbietet. Sie werfen ihnen einen Verstoß gegen das Wahlgesetz vor. Einige Vertreter der oppositionellen Demokraten sprechen sogar von möglichem "Landesverrat". Amerikanische Geheimdienste sind überzeugt, dass die Regierung in Moskau sich in den Wahlkampf eingemischt hat, um dem Milliardär zum Sieg zu verhelfen.

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