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ROUNDUP: Küchenhersteller Alno kündigt Insolvenz an

ROUNDUP: Küchenhersteller Alno kündigt Insolvenz an

So ist die Lage bei dem - nach der ostwestfälischen Nobilia - zweitgrößten Küchenmöbelhersteller Deutschlands, der Alno-Gruppe aus dem baden-württembergischen Pfullendorf. Das Unternehmen mit rund 2000 Mitarbeitern, das seit Jahren als Sanierungsfall gilt, will beim Amtsgericht Hechingen Insolvenz anmelden. Die hohe Finanzbelastung, vor allem aber die hohe Zinsbelastung durch den hohen Schuldenberg, kann der Küchenhersteller Alno AG, der seit Jahren rote Zahlen schreibt, nicht mehr aus eigener Kraft bedienen. Es sei zu erwarten, dass von den Anleihegläubigern ein Beitrag zur finanziellen Sanierung der Gesellschaft abverlangt werde.

Hinter Großaktionär Tahoe steht die bosnische Unternehmerfamilie Hastor, die mit der gescheiterten Machtübernahme beim bayerischen Autozulieferer Grammer für Schlagzeilen gesorgt und per Lieferstopp ihrer Firmengruppe Prevent im vergangenen August die Bänder von VW in Wolfsburg und Emden stillgelegt hat. Seit Jahresbeginn fuhr das Unternehmen einen Sparkurs und hatte angekündigt, Stellen zu streichen. Die dadurch erreichte Verbesserung des operativen Ergebnisses reicht laut Tahoe aber nicht aus, . Die "Altlasten der letzten zehn Jahre" hätten nicht schnell genug abgebaut werden können.

Alno begründete die Eigenverwaltungsanträge mit der auch weiterhin angespannten Finanz- und Liquiditätslage.

Costa Cordalis ist gestürzt
Als er aber endlich dort angekommen war, musste er unter Vollnarkose drei Stunden lang operiert werden, heißt es. Er will nun eine Reha in Deutschland machen. "Am liebsten an der Nordsee in St.

Verletzte bei Säureattacken in London
Polizeichefin Dick zufolge handelt es sich um einen Trend, der bis vor kurzem in Großbritannien beinahe unbekannt war. Im Laufe von einer guten Stunde soll er fünf Menschen Säure ins Gesicht gesprüht zu haben, meinen die Ermittler.

Polizeieinsatz nach Drohung gegen Polizisten und Ärzte in Ludwigshafen
Schock in Ludwigshafen: Die Polizei hat mehrere Arztpraxen und Kliniken gesichert! Es gebe "keine konkrete Gefährdungssituation". Schwer bewaffnete Beamte wurden in die Stadt geschickt, um Arztpraxen und ein Krankenhaus zu überprüfen und schützen.

Aus Gewerkschaftssicht kommt die Entwicklung nicht überraschend. Das Management habe über Jahre hinweg Stellen gestrichen. Die Standorte müssten erhalten bleiben, außerdem dürfe es keinen weiteren Stellenabbau geben, forderte er. Dies habe aber keine großen Änderung gebracht. Zugleich zeigte sie sich zuversichtlich, dass das Insolvenzverfahren auch eine Chance biete, "insbesondere wenn man den eingeschlagenen Spar- und Restrukturierungskurs rigoros weiter verfolgt". Nach Aussage von Alno soll der Geschäftsbetrieb auch nach den Eigenverwaltungsanträgen unverändert fortlaufen. Das Werk in Coswig-Klieken (Sachsen-Anhalt), in dem günstige Pino-Küchen hergestellt werden, ist genauso vom Insolvenzantrag ausgenommen wie die ausländischen Alno-Tochtergesellschaften, darunter auch die Schweizer Tochter AFP mit den Marken Forster und Piatti, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Anträge auf Sanierung in Eigenverwaltung werden ebenfalls für die Tochtergesellschaften Wellmann GmbH & Co KG sowie die Logistik & Service GmbH gestellt.

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