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Merkel spricht mit Trump über G20-Agenda und internationale Krisen

Merkel spricht mit Trump über G20-Agenda und internationale Krisen

Donald Trump, Präsident der USA, und Bundeskanzlerin Angela Merkel nahmen am Samstag an einer Paneldiskussion "Launch Event Women's Entrepreneur Finance Initiative" beim G20-Gipfel in Hamburg teil.

Donald Trump gegen den Rest der Welt: Die Differenzen zwischen den USA und der Staatengemeinschaft in Sachen Klimaschutz bleiben unüberbrückbar.

Vor dem Besuch hatte die Bundesregierung Erdogan einen Auftritt vor Anhängern am Rande des G20-Gipfels untersagt. Das Partnerprogramm musste sogar umgeplant werden. "Ich habe jedes Verständnis für friedliche Demonstrationen, aber gewalttätige Demonstrationen bringen Menschenleben in Gefahr", sagt sie zwischen der Arbeitssitzung zum Klimaschutz am Nachmittag und dem Konzert in der prächtigen Elbphilharmonie am Abend. Ähnlich äußerte sich Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: "Brutale Gewalt hat auf unseren Straßen nichts verloren". Sie hat keine Rechtfertigung und kann nicht mit Verständnis rechnen", sagte er der "Bild"-Zeitung". Ob sie dies ausgerechnet in einer Großstadt wie Hamburg tun müssen, wo Sicherheitsvorkehrungen Millionen verschlingen und die ganze Stadt lahmlegen, ist zweifelhaft.

Der nächste G20-Gipfelausrichter Argentinien bezeichnete die Fortsetzung von Gipfeln dieser Art als wichtig für die Zukunft der Weltordnung.

Nach den langen Staus am Vortag in einigen Stadtteilen forderte die Polizei die Autofahrer am Freitag auf, ihre Wagen stehen zu lassen. "Wir sehen keinen Platz für die Familie Assad in der politischen Zukunft Syriens", sagte Tillerson. Wie ein möglicher Kompromiss in der Klimapolitik aussehen könne, vermöge sie noch nicht sagen, sagte Merkel vor dem Treffen mit Trump. Merkel hofft auch auf Fortschritte bei der Suche nach Lösungen in der Syrien- und der Ukraine-Krise. Bis in den frühen Morgen wurden immer wieder Polizisten angegriffen und Barrikaden angezündet. So soll zum Beispiel mit internationalen Mitteln ein Fonds für Frauen in Entwicklungsländern eingerichtet werden, über den diese Kleinkredite bekommen und der Armut entkommen könnten. Das bilaterale Verhältnis gilt als so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr - unter anderem wegen der mutmaßlichen russischen Einmischung in die US-Wahl. Trump habe ihn mehrfach auf das Thema angesprochen.

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Anrainer berichteten, dass lediglich das Geräusch des Einsturzes zu hören gewesen sei, aber kein Knall und keine Explosion. Ein Nachbar erzählte Medien, dass kurz vor dem Unglück ein Zug auf der nahe gelegenen Bahnstrecke vorbeigefahren sei.

Krawalle zum G20-Gipfel - schockierende Bilder aus Hamburg
Anders als für andere Veranstaltungen hatte die Polizei für "Welcome to Hell" ("Willkommen in der Hölle") keine Auflagen erlassen. In der Nacht auf Mittwoch war die Polizei mit Wasserwerfern gegen Aktivisten vorgegangen , die eine Kreuzung blockiert hatten.

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Lukaku had been in contact with Antonio Conte before United agreed a fee and made it clear he was enthusiastic about a return. The Red Devils have been heavily linked with Morata for most of the summer with a deal believed to be close to completion.

Melanie Trump durfte ihr Hotel in Hamburg nicht verlassen - sie schrieb dazu: "Ich denke an die, die bei den Protesten in Hamburg verletzt wurden".

Erstes handfestes Gipfelergebnis war eine Erklärung zur Terrorbekämpfung. Doch es gelingt den Demonstranten nicht, einen der Staats- oder Regierungschefs vom Betreten des Tagungsortes abzuhalten.

Merkel kritisierte die Position der US-Regierung zur Globalisierung. Protektionismus sei "absolut der falsche Weg". Die Antragsteller können aber noch Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen.

Bei diversen anderen Themen konnten sich die G20-Länder hingegen ohne größere Schwierigkeiten auf eine gemeinsame Sicht auf die Dinge verständigen. In einem der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegenden Entwurf für die Abschlusserklärung ist ein Dissens zwischen den USA und den anderen 19 Mitgliedern festgeschrieben. Bei den Verhandlungen sei man vorangekommen, die Unterhändler hätten aber noch Arbeit vor sich. Der Gipfel hätte ein Zeichen senden müssen, dass die Top-Wirtschaftsmächte den Ausstieg aus Kohle, Öl, und Gas beschleunigten, sagte die Geschäftsführerin von Greenpeace, Sweelin Heuss. Die Kanzlerin appellierte an die Kompromissbereitschaft der Gipfelteilnehmer.

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